Unterwegs mit dem Dynafit Hoji Tourenskischuh

Dieser Tourenskischuh ist eine Revolution. Lange tüftelten und testeten Ausnahme-Pro-Freeride-Skifahrer Eric „Hoji“ Hjorleifson und der Low-Tech-Erfinder Fritz Barthel um den Dynafit Hoji Tourenskischuh zu dem zu machen, was er heute ist. Was er alles kann, hat unser Athlet Robert Grasegger auf der Weisseespitze im Kaunertal getestet.

 

Dynafit Hoji – der alleskönner


Der Hoji Tourenskischuh ist quasi die  eierlegende Wollmilchsau der Skitourenschuhszene. Ein Schuh bei dem man weder auf Abfahrtsperformance noch auf Aufstiegsleichtigkeit verzichten muss.

Da die Testphase etwas kurz war, habe ich mir direkt eine Saisonstarttour rausgesucht, die von allem etwas bietet. Perfekt, um den Hoji gründlich unter die Lupe zu nehmen. Bei diesem Härtetest mit schlechtestem Wetter und, sagen wir mal abwechslungsreichen Verhältnissen, konnte ich mir das beste Bild machen.

 


 

Dynafit Hoji – Der Erstkontakt


Schon am Parkplatz machte ich die erste erfreuliche Feststellung: der Tourenskischuh ist super easy anzuziehen. Mit dem Hoji Lock System ist man erstaunlich schnell startbereit. Und nicht nur das, es lässt sich auch sehr schnell und einfach von der Gehposition auf die Skiposition wechseln. Was bei den Verhältnissen die wir beim Testen vorgefunden haben sehr cool ist, da häufiger gewechselt werden musste.

 

Das Hoji Lock System


Nun nehme ich das Hoji Lock System etwas genauer unter die Lupe. Anstatt wie bisher mit offenen Schnallen hochzugehen und am Gipfel Schnalle für Schnalle einzeln zuzumachen, ist es mit dem Hoji möglich, nur den Hebel von der Aufstiegs- auf die Abfahrtsposition umzulegen und einfach loszufahren. Ich muss also nicht wie sonst den Hebel für den Abstieg und die Abfahrt verstellen und die ganzen Schnallen enger schließen, um eine bessere Kraftübertragung für die Abfahrten zu bekommen.

 

 

 

Der AuFstieg mit der Skitouren-Waffe


Mit 1450 Gramm, 55 Grad Schaftrotation und der V-Shape-Zunge bietet der Dynafit Hoji maximale Bewegungsfreiheit, Flexibilität und Komfort auf jedem Terrain. Durch die reduzierte Schuhspitze der SPEED NOSE wurde der Rotationspunkt auch nochmals optimiert. Das Einsteigen in die Pinbindungen erleichtert sich dadurch auch noch.

Somit stellt der Hoji eine absolute Skitouren-Waffe dar, egal, ob in steilen Aufschwüngen, kurzen Mixed-Kletter-Passagen oder einfach nur beim gemütlichen Dahinwandern. Dieser Boot lässt keine Wünsche mehr offen. Man muss sich beim Steilwandfahren also nicht mehr die Frage stellen, ob man den leichten Schuh nimmt und damit auf Abfahrtsperformance verzichtet, oder ob man sich für den schweren Boot entscheidet, der die gewünschte Abfahrtsperformance bietet, aber im Aufstieg den Schweiß auf die Stirn treibt.

 

absolut abfahrtstauglich


Mit einem 120 Flex Forward und der 11 Grad Vorwärtsneigung sprechen allein schon die Zahlen für den Dynafit Hoji. Das bedeutet, dass der Ski absolut abfahrtstauglich ist und die Gewichtsübertragung auf den Ski bei jedem Schwung nahezu perfektioniert. Außerdem blockiert er in einer Position von 11 Grad für genussvolle Schwünge. Und das als Skitourenschuh mit geringem Gewicht. Hinzu kommt noch die große Revolution:  Der Wechseln vom Aufstiegmodus in den Absiegsmodus mit nur einem Hebel.

 

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