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Daunenjacken

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Erfahre mehr über Daunenjacken

Ob als warme Schicht unter einer Hardshelljacke, oder als modische Winterjacke, Daunenjacken sind hinsichtlich ihrer Wärmeleistung unschlagbar. Was genau eine Daunenjacke ausmacht, welche Unterschiede es gibt und worauf du beim Kauf und der Pflege achten solltest erläutern wir dir jetzt.


Daunenjacken – Komfort beim Sport sowie im Alltag


Trekkingtour, Expedition, Skifahren oder einfach nur in der Freizeit, an kalten Tagen benötigst du Wärme und das optimalerweise bei einem möglichst geringen Gewicht. Daunenjacken sind der ideale Begleiter auf all deinen Lieblings-Aktivitäten, denn sie haben eine einzigartige Isolierwirkung. Da es viele unterschiedliche Daunenjacken gibt, gibt es für jeden Anspruch und für jedes Abenteuer die optimale Jacke. Für schweißtreibende Aktivitäten, wie Klettern oder Wandern eignen sich ultraleichte und dünne Daunenjacken. Hingegen für eisige Temperaturen und die härtesten Hochtouren dick gefütterte und wasserdichte Daunenjacken von Vorteil sind. Selbst für die kühlen Tage am Glühweinstand haben Hersteller wie beispielsweise Fjällräven oder Peak Performance modische und wärmende Daunenjacken auf den Markt gebracht.


Die optimale Winterjacke soll zum einen durch tolle Designs und durchdachte Schnitte gut aussehen und zum anderen angenehm warm und gleichzeitig leicht sein. Genau hier beginnt die Überlegung zur Daunenjacke zu greifen, denn diese warme und funktionelle Bekleidungsschicht erfüllt all dies. Aber Daune ist nicht gleich Daune. Bevor du willkürlich eine optisch schicke Jacke oder einen Mantel auswählst, solltest du dich über Begrifflichkeiten wie Bauschkraft, Mischverhältnis von Daune und Feder, Füllmenge, Steppungen und Isolation und genauer informieren. Zudem gibt es verschiedene Marken wie beispielsweise, Mountain Equipment, Mammut, Patagonia, Arcteryx, Salewa, die über langjährige Erfahrung im Bereich Outdoor Bekleidung zurückgreifen.

Darauf solltest du beim Kauf einer Daunenjacke achten

Je nachdem ob du mit der Jacke hochalpine Touren, kleine Wanderungen oder den Weg zur Arbeit bestreiten willst, sind unterschiedliche Kriterien beim Kauf einer Daunenjacke zu berücksichtigen. Auf der Suche nach der idealen Winterjacke wirst du mit Sicherheit über einige wiederkehrende Begrifflichkeiten stolpern. Damit du nicht sofort den Mut verlierst geben wir dir eine kleine Übersicht über die gängigen Fachausdrücke zum Thema Daunenjacken und -Mäntel und deren Bedeutung an die Hand. – Und zwar, ganz gleich ob du auf der Suche nach der optimalen Daunenjacke für Mann, Frau oder Kind bist.


Bauschkraft

Bei Daunen gibt es unterschiedliche Qualitätsstufen. Um die Wärmeleistung einer Daunenjacke wiederzugeben wird der Wert cuin (cubic inches) verwendet. Dieser gibt an, wie sich die Daune nachdem sie komprimiert wurde wieder ausdehnt.

Grundsätzlich ist zu sagen: Je höher der Wert, der bei der Bauschkraft angegeben ist, desto besser isoliert und wärmt die Winterjacke im Verhältnis zu ihrem Packvolumen. Daunenfüllungen mit einem niedrigeren cuin Wert benötigen für die gleiche Wärmeleistung eine höhere Füllmenge. Dies hat zur Folge, dass der Mantel oder die Jacke voluminöser und schwerer wird. Eine grobe Einordung der Isolationswirkung gibt dir die folgende Aufstellung.

Übersicht Isolationswirkung bei Daunenjacken in cuin

• 700 – 800 cuin: Hervorragende Isolation
• 600 – 700 cuin: Sehr gute Isolation
• Unter 500 cuin: Deutlich geringere Isolation


Mischverhältnis
Eine Daunenjacke besteht meist nicht nur aus reinen Daunen, sondern aus einer Mischung von Daunen und Federn. Das Verhältnis wirkt sich natürlich auf die Isolationsleistung deiner Jacke aus. Ein Mischungsverhältnis von beispielsweise 90/10 bedeutet, dass die Füllung zu 90 Prozent aus Daunen und 10 Prozent aus Stützfedern besteht. In der Regel ist es besser, wenn der Federanteil gering ist, denn je mehr Daunen, desto leichter und hochwertiger ist die Jacke. Zudem speichern Federn die Wärme nicht so optimal wie die Daunen.

 



Durchgesteppte Nähte oder Kammerkonstruktion

Die Daunenfüllung wird in abgegrenzte Kammern im inneren der Jacke eingenäht. Dies vermeidet ein verrutschen der Füllung. Hierbei gibt es zwei verschiedene Designvarianten. Bei der ersten Variante sind die Nähte durchgesteppt, das heißt, dass die äußere und die innere Hülle der Jacke zusammengenäht werden. Diese Variante birgt in der Herstellung einen geringeren Arbeitsaufwand hat aber zum Nachteil, dass sich entlang der Naht sogenannte Kältebrücken bilden, die weniger gut warmhalten. Folglich kann sich die Daune nicht ausdehnen und die Isolationswirkung der Winterjacke ist reduziert.


Die zweite Variante ist die Kammerkonstruktion. Hierbei kommen Trennwände innerhalb der Jacke zum Einsatz. Die wärmsten Daunenjacken, die sich auch für eiskalte Tage mit zweistelligen Minusgraden eignen, sind fast immer mit der Kammerkonstruktion hergestellt. Denn diese verhindert durch ihre Trennwände in der Jacke nicht nur ein Verrutschen der Daunen, sondern sorgt dafür, dass die Daunen eine durchgehende Isolationsschicht bilden, die wiederum durch die Kammern und Nähte unterstützt wird. Daunenjacken mit einer Kammerkonstruktion haben aber meist auch einen höheren Preis, da die Verarbeitung deutlich aufwendiger und komplizierter ist.


Wie reagieren Daunenjacken auf Feuchtigkeit


Wasser und Daune vertragen sich nicht. Daunenjacken verlieren einen Großteil ihrer Wärmeeigenschaften, wenn sie nass werden. Denn in Verbindung mit Nässe verklumpt Daune. Hersteller, wie beispielsweise Dynafit, Mountain Equipment, Mammut, Norrøna oder Arc'teryx haben daher Daunenjacken mit wasserfestem Obermaterial entwickelt und auch die Daune selbst wurde durch eine spezielle Behandlung wasserabweisend gemacht


Diese Jacken halten dich also trotz Feuchtigkeit angenehm warm. Allerdings gilt dies natürlich nicht bei andauernder Nässe. In dem Fall solltest du lieber auf eine Isolationsjacke, die mit Kunstfaser oder Wolle gefüttert ist, zurückgreifen. Marken wie beispielsweise Ortovox haben Jacken im Sortiment, die auch bei anhaltenden Regen noch warmhalten. Gefüllt sind diese zum Beispiel mit fair gehandelter Schweizer Schurwolle. Durch die Kombination von wärmender Wolle und einem winddicht sowie wasserabweisenden Außenmaterial sind die wärmenden Jacken optimal für kalte Tage in den Bergen. Allerdings ist im Allgemeinen zu berücksichtigen, dass Kunstfaser- und Woll-isolierte Jacken schwerer und weniger komprimierbar sind als Daunenjacken.

Wie pflege ich Daunenjacken richtig?


Damit dir deine Daunenjacke langanhaltend Freude bereitet und die guten Isolationseigenschaften so lange wie möglich erhalten bleiben, ist die richtige Pflege essentiell. Grundsätzlich sollten Daunenjacken eher selten gewaschen werden, um die Isolationsschicht möglichst lange zu erhalten. Bestenfalls die Flecken erstmal vorsichtig mit einem feuchten Lappen behandeln. Selbstverständlich kommt es dennoch ab und zu vor, dass die Jacke gewaschen werden muss. Dies erfolgt aber nicht wie gewöhnlich, sondern mit einer gewissen Sorgfalt. Damit die Struktur der Daunen bestmöglich erhalten bleibt, findest du hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Pflegehinweise für Daunenjacken.


Waschanleitung und Pflegehinweise für Daunenjacken:

• Verwende ein mildes Waschmittel oder ein spezielles Daunenwaschmittel
• Schließe alle Reißverschlüsse, leere die Taschen und drehe die Jacke auf links
• Gebe die Daunenjacke am besten alleine in die Wäschetrommel
• Wenn nichts anderes angegeben ist, bei 30° C im Fein- oder Wollwaschprogramm bei minimalem Schleudern waschen
• Vorsichtig aus der Maschine holen und in den Trockner geben bei niedriger Temperatur
• Im Trockner ein paar Tennisbälle hinzugeben, damit die Daune nicht verklebt
• Nicht bügeln
• Trocken lagern


Beachte hierbei immer den Waschinformation des Herstellers. Sofern dieser die Waschmaschinenwäsche nicht ausschließt kannst du nach unserer Waschanleitung verfahren. Falls dich das Thema detaillierter Interessiert, kannst du im „How to care your down“ Youtube Video von Patagonia mehr über die Pflege von Daunenjacken erfahren.


Vorteile einer Daunenjacke
Ob du bei deiner Winterjacke zu Daune oder Kunstfaser greifst ist selbstverständlich abhängig von der Art deiner Unternehmungen. Bei schweißtreibenden Aktivitäten oder Dauerregen verliert ganz klar die Daunenfüllung. Hingegen punktet die Daunenjacke als Zwischenschicht bei mehrtägigen Wanderungen, durch das geringe Packmaß und durch das angenehmen Tragegefühl.  


1. Sehr leicht
2. Sehr kleines Packmaß
3. Langlebig
4. Angenehmes und natürliches Klima


Langanhaltende Freude an deiner Daunenjacke

Beim Kauf einer Daunenjacke solltest du dir zunächst über den Verwendungszweck der Jacke im Klaren sein. Für welchen Temperaturbereich, welche Aktivitäten und ob du die Jacke als Zwischenschicht oder solo tragen willst. Im nächsten Schritt geht es um die Wärmeleistung der verschiedenen Daunenfüllungen, sprich die Bauschkraft, das Mischverhätnis und die Füllmenge. Achte hierbei immer auf das Zusammenspiel der Eigenschaften. Denn die Qualität einer Daunenjacke definiert sich nicht aus dem einzelnen Wert, sondern der Zusammensetzung.

Letzten Endes steht und fällt die Langlebigkeit deiner Jacke, wie bei vielen Produkten, mit der Pflege. Um möglichst lange Freude an deiner Daunenjacke zu haben ist die richtige Pflege und Aufbewahrung das A und O.

Falls du noch mehr über zum Thema Daune erfahren willst, findest du in diesem Blogartikel die wichtigsten Informationen zur Qualität, Pflege und Aufbewahrung von Daunenjacken, den Unterschied zu Kunstfaserjacken und was es beim Thema Nachhaltigkeit mit dem sogenannten Responsible Down Standard auf sich hat.