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TELEMARK SKI

Ferse frei für alle Telemarker! Ein jeder, der schon mal auf Telemark Ski unterwegs war wird das selbe berichten: Telemarken verschafft dir ein einzigartiges Gefühl der Freiheit. Das liegt einerseits an der losgelösten Ferse und damit verbunden erhöhten Beweglichkeit am Ski. Andererseits hängt es aber auch mit der – für viele – graziösen Bewegungsabläufe beim Telemarken zusammen. Obwohl Telemarker bei weitem nicht mehr so oft gesehen werden wie früher, ist dieser Sport dennoch wichtiger Bestandteil des Skifahrens.
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ELEMARK SKI – WOHER KOMMT DIESER BEGRIFF UND WIE UNTERSCHEIDET SICH DIESER VOM ALPIN SKIFAHREN


Benannt ist das Telemarken nach dem gleichnamigen Ort in Norwegen. Hier hat diese Skitechnik seinen Ursprung. Einige Zeit später wurde das Telemarken dann vom alpinen Skifahren abgelöst. Sprich – die Ferse wurde nun fixiert. Mit dem Boom des alpinen Skilaufens, geriet das Telemarken damals beinahe in Vergessenheit. In den 70ern wurde der Sport dann von einigen jungen Amerikanern wiederbelebt, Telemarker wurden nun wieder viel öfter gesehen! Telemarken ist heute eine beliebte Alternative zum alpinen Skilauf, nicht mehr so oft gesehen aber dennoch konstant. Vor Allem jene, denen das reguläre Skifahren zu „langweilig“ wird, begeistern sich gerne für Telemarken!


Der große Unterschied liegt in der Technik. Nachdem die Ferse losgelöst ist, liegt beim Telemarken daher stets ein Fuß weiter vorne als der andere, wodurch das hintere Knie stark abgewinkelt wird.


DER TELEMARK SKI UNTERSCHEIDET SICH KAUM VOM REGULÄREN SKI


Im Grunde nutzen Telemarker und alpine Skifahrer dieselben Ski. Ebenso wie beim alpinen Skilauf wird beim Telemarker der Ski nach Einsatzbereich ausgewählt. So können leichtere tourenorientierte Ski genutzt werden, oder schwerere, breite Freeride Ski. Oder eben auch etwas dazwischen – Allmountain Ski oder auch Twin-Tip Ski fürs Gelände oder die Pisten. Sprich, dem Fahrer stehen eigentlich alle Möglichkeiten offen. Wichtig ist allerdings, dass der Ski die Bindung aushält und diese nicht ausreißt.

DAS BESONDERE AM TELEMARK SKI IST SEINE BINDUNG


Ist der nötige Ski gewählt, geht es an die Bindung. Denn diese macht den Ski erst so richtig zum Telemark Ski. Hier gibt es prinzipiell zwei verschiedene Systeme. 75mm - Dies ist die klassische Bindung, wie sie schon vor über 100 Jahren genutzt wurde, natürlich nun aber weiterentwickelt. Und dann NTN - Abgekürzt von New Telemark Norm, ist dieses System ein neueres. Im Endeffekt haben beide Systeme dieselbe Funktion, allerdings mit unterschiedlichen Bindungsaufnahmen. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Bindung und der Schuh zusammenpassen. Einige Telemarker schwören entweder auf das eine oder das andere Bindungssystem. Andere wiederum sagen, „such dir einen gut passenden Telemarkschuh und nimm dann die passende Telemarkbindung“.


Denn auch die passenden Schuhe sind sehr wichtig. Durch die Bewegungen beim Telemarken kann es bei Schuhen die zu klein oder zu groß schnell zu Druckstellen kommen, die wiederum zu Schmerzen führen. Im schlimmsten Fall können sich auch Blasen bilden. Der Telemark Skischuh ist heutzutage aus Plastik mit drei oder vier Schnallen. Wichtig ist, dass er gut sitzt und passend steif ist.


Relevant bei der Wahl der Bindung und des Schuhes ist außerdem auch der Einsatzbereich. Denn mit diesen Skiern kann auch wie auf Tourenski der Berg bestiegen werden. Dafür muss aber auch die Bindung eine Tourenfunktion haben und der Schuh passend gewählt sein. Außerdem gibt es auch einige Bindungen, welche sich bei Stürzen oder Schlägen öffnen, wie die Alpinbindung, andere tun dies nicht. Ansonsten ist beim Telemarken auch die richtige zusätzliche Ausrüstung notwendig. Wer ins Gelände geht sollte unbedingt Sicherheitsausrüstung: LVS-Gerät, Schaufel und Sonde mitnehmen. Ansonsten empfehlen sich zur Sicherheit auch Telemark Knie Schoner, Skihelm und Protektor.


©Telemarkski von Hubert Hornsteiner