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Fahrräder

 
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Mehr zu Fahrrädern

„Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr.“

- Albert Einstein -



Fahrräder begeistern Menschen seit mehr als einem Jahrhundert und haben ihren festen Platz in der Gesellschaft und im Sport. Große Ladeflächen, Ballon- oder Weißwandreifen das gab es schon früher, "Urban-Cargo-Bikes" hießen damals Bäcker-Fahrräder. Das Fahrrad stellte die Existenzgrundlage über Generationen hinweg sicher. Vom ursprünglichen Transport- und Fortbewegungsmittel ist eine ganze Vielzahl von Einsatzbereichen entstanden und aus diesen heute die unterschiedlichsten Unterkategorien und Variationen.


Damit du auf der Suche nach dem passenden Fahrrad einen Überblick bekommst, helfen wir dir mit diesem Leitfaden. 



Worauf solltest du beim Fahrradkauf achten?

Das ist abhängig von deinen Wünschen. Mache dir Gedanken dazu, welches Gelände du befahren möchtest und ob das Bike für den Sport oder den Alltag genutzt werden soll. Vorweg! Das eine schließt das andere nicht aus! Jedoch resultieren unterschiedliche Komponenten und Ausstattungen in unterschiedlichen Gewichten und in entscheidenden Fahreigenschaften. Nicht jedes Bike eignet sich für den Berg und nicht alle Fahrräder können mit Komfort im Straßenverkehr gefahren werden.



In unserem Fahrrad-Angebot findest du die vier folgenden Kategorien: 

Mountainbikes

hier findest du Bikes, die es lieben, im Gelände abseits von geteerten Straßen und breit ausgebauten Radwegen gefahren zu werden. Mountainbikes bieten eine Vielzahl von Einsatzbereichen durch stabile Rahmenbauweisen und komfortable Geometrien. Mountainbikes egal ob als Hardtail oder vollgefedert (Fully) charakterisieren sich durch breite Lenker, große Reifen mit viel Grip und eine Schaltung mit leichten Gängen. Wenn du auf der Suche nach einem leichten und wendigen Bike für jedes Offroad-Abenteuer bist, wirst du hier sicher fündig!


E-Bikes

Darf es etwas Unterstützung sein? In der Kategorie E-Bikes findest du alle Fahrräder mit Motor- und Akkueinheit, unabhängig des Einsatzgebietes. Neben der Gelände- oder Straßentauglichkeit unterscheiden sich die Bikes durch Antriebshersteller sowie der Batteriekapazität. Die Kombination Motor, Akku und auch Reifen beeinflussen im Bereich der E-Bikes einen Großteil der Reichweite. Hier gibt es alles von E-Citybikes bis E-Enduros mit starken Bosch Performance Line Motoren.


Gravelbikes

Dropper-Lenker und zurück zum Querfeldein-Style. Gravelbikes schauen aus wie Rennräder mit breiten Reifen und Lenker, sind aber so viel mehr. Die Geometrien moderner Gravelbikes basieren mehr auf Maßangaben von Mountainbikes und sind perfekt für alle, die sich dem Verkehr der Straße entziehen möchten. Die Mischung aus sportlicher Sitzposition und Vortrieb sorgt für maximalen Spaß auf Forststraßen oder leichten Trails.


Kinderbikes

Hier gibt es alles für den Nachwuchs! Die Fahrräder mit 16 bis 26 Zoll Laufrädern ermöglichen den Einstieg in die Welt des Radsports. Bikes mit Scheibenbremsanlagen bieten die besten Voraussetzungen und einen riesigen Spaß für die jungen Profis.

Die richtige Komponentenwahl


Felgen- oder Scheibenbremse? 

Bei uns wirst du Felgenbremsen nur im Bereich der Kinderräder finden. Die Vorteile der Scheibenbremse überwiegen in der Bremskraft und der Beständigkeit bei langen Abfahrten oder nassem Untergrund. Zudem brauchst du bei einer hydraulischen Scheibenbremse deutlich weniger Kraft an den Fingern und profitierst damit von einer besseren Dosierbarkeit. Je nach Hersteller, Modell und Zugänglichkeit lassen sich mit etwas Übung auch verschlissene Bremsbeläge tauschen. Neben den verschiedenen Bauweisen der Hersteller variiert bei Scheibenbremsen zusätzlich die Konstruktion der Bremssättel. Teilweise werden diese zweiteilig gefertigt oder in einem Stück gegossen bzw. gefräst. Das führt zu einer direkten Kraftübertragung und einem festen Druckpunkt und verhindert zusätzlich, dass sich die Bremszange während des Bremsvorgangs auseinander drückt. Auch im Bereich der Bremskolben gibt es einige Unterschiede. Bremssättel von E-Bikes und Trailbikes sind häufiger mit vier anstelle von zwei Bremskolben ausgestattet. Dadurch können Bremsbeläge verwendet werden, die eine größere Bremsfläche an der Scheibe erzeugen. Die Bremskraft wird erhöht und wirkt beständiger über längere Betätigungsintervalle.


Bei den Bauteilen einer Bremsanlage kommen verschiedene Materialien zum Einsatz, die sich direkt auf die Performance auswirken. Bei den Fahrrädern im etwas höheren Preissegment sind teilweise Bremsscheiben verbaut, die über einen Aluminiumkern verfügen, der dafür sorgt, das die entstehende Wärme durch Reibung schneller abgeleitet wird. Das Gleiche wiederholt sich in der Bauweise der Bremsbeläge. Der eigentliche Bremsbelag aus verschiedenen Materialmischungen wird basierend auf dem Typ mit einer Trägerplatte aus Aluminium verklebt.  

Schaltung und Gänge? Mit oder ohne Umwerfer?

Wo vor ein paar Jahren noch die meisten Gänge aussagend über die Leistung eines Antriebs waren, ist heute die Übersetzungsbandbreite entscheidend.


Bedingt durch Gangüberschneidungen und Kettenblattaufnahmen bei E-Bike Motoren haben sich seither Einfach-Antriebe etabliert. Das bedeutet, dass an der Kurbel nur noch ein Kettenblatt sitzt und die Kassette hinten bis zu zwölf Ritzel hat. Die Größe des Kettenblattes variiert nach dem Einsatzgebiet und Übersetzung von 30 bis 40 Zähnen. An der Kassette hinten sitzt ein kleines Ritzel mit rund 10 Zähnen und verläuft in ergonomischen Gangsprüngen hin zum größten Ritzel mit bis zu 52 Zähnen. Die verbauten Schaltwerke haben anstelle alter Versionen bei 10-Fach Antrieben mit Umwerfer einen längeren Käfig und eine stärkere Federspannung.


Die Kombination aus optimiertem Schaltwerk und angepasstem Kettenblatt verhindert, dass die Kette selbst bei starken Schlägen vom Antrieb fällt. Zudem sparen die 1x12 Antriebe zusätzliche Verschleißteile, ein gutes Stück Mehrgewicht und ermöglichen eine leichte Reinigung und Pflege der Antriebsbauteile.


Aber! Aufgrund der großen Übersetzungsbandbreite sind Schaltsprünge deutlich spürbarer. Im klassischen Straßensport wie auf dem Rennrad werden weiterhin Umwerfer gefahren. Der Übersetzungsrahmen der Road-Kassetten ragt von 11 bis maximal 34 Ritzel. Das sorgt bei kleinen Neigungsunterschieden für eine bessere Anpassung der Trittfrequenz. Falls du gerade auf der Suche nach einem passenden Gravelbike bist, schau am besten in die Komponenten-Details des verbauten Antriebs. Gerade bei Gravelbikes, die hier und da noch gerne auf der Straße oder flachen Forstwegen gefahren werden, eignet sich nach wie vor ein Umwerfer mit Kompakt-Kurbel sowie eine Kassette mit kleinen Gangsprüngen.


Dir gefällt die Farbe des Bikes, aber beim Antrieb wärst du gerne flexibel? Im Grunde ist das kein Problem! Sofern das Fahrrad noch Umwerfer-Kompatibel ist, kann jederzeit innerhalb des Antriebherstellers eine Kompaktgruppe verbaut werden.


Bei Fragen melde dich bei unserem Support! 

Der goldene Schnitt

Rahmen und Laufradgröße?


Das hängt zusammen? Bedingt! Vor einiger Zeit wurde neben der Laufradgröße auch die eigentliche Rahmengröße des Bikes in Zoll angegeben. Das wird nun insofern vereinfacht, da die Mehrheit der Hersteller ihre Rahmengröße von XXS bis XXL angeben. Die Laufradgröße wird weiterhin in Zoll angegeben und variiert bei gleichen Modellen wie in der Kategorie E-Bikes, Mountainbikes und Trailbikes zwischen 27,5 Zoll und 29 Zoll. Teilweise werden bei den Bikes in Größe S 27,5 Zoll Räder verbaut, wobei ab Größe M die 29 Zoll Laufräder platz finden. Das erzeugt für Personen mit kürzerer Innenbeinlänge angenehmere Überstandshöhen.


Diese Information wird immer auf der Artikelseite aufgeführt.


Achtung! Bei Kinderbikes wird nach wie vor die Laufradgröße als Referenz verwendet und steht in unmittelbarer Relation zur Körpergröße und der Innenbeinlänge des Kindes. 


Aber woher soll ich wissen, ob ich ein Bike in Größe S, M oder L brauche?


Am schnellsten und einfachsten bekommst du diese Info direkt in der Herstellergrößentabelle. Darin werden alle Größenangaben in Bereiche definiert, die einer Art Balkengrafik gleichen.  Größe M empfiehlt sich dabei - je nach Hersteller - bei einer Körpergröße von 165 - 175 cm. Die angrenzenden Größen überschneiden sich. Das bedeutet zum Beispiel, bei Personen mit einer Körpergröße von 175 cm könnte bereits die Größe L gefahren werden. Die ideale Wahl ist dann davon abhängig, ob die Person längere bzw. kürzere Arme oder Beine hat und je nach Einsatzbereich ruhige oder wendige Fahreigenschaften bevorzugt. Zur Größendefinition nutzen viele Hersteller die Reach- und Stackmaße. Beide Angaben stehen in enger Relation und geben Auskunft über die Proportionen eines Fahrradrahmens.


Hast du noch ein altes Bike, das dir gut gepasst hat? Dann schnapp dir einfach ein Maßband und notiere dir die Sitz- und Oberrohrlänge oder suche noch Maßangaben auf dem Rahmen. Diese Angaben lassen sich in der Geometrieüberischt der Bikes vergleichen.  

Das Rezept für maximalen Spaß auf dem Bike!

Im Lieferumfang der Fahrräder befinden sich bei den Anbauteilen oftmals nur Pedale (nicht bei höherpreisigen Bikes), Reflektoren und in den seltensten Fällen eine Batterielichteinheit. Das bedeutet alles Weitere musst du dir zusammenstellen. Die Auswahl richtet sich dabei natürlich an dem geplanten Einsatzbereich aus, aber wir helfen dir trotzdem mit einer Zutatenliste!


• 180 - 1120g Helm:

   Ja! Die Frisur leidet immer etwas darunter, wenn du einen Helm trägst ... Aber! Du

   reduzierst das Risiko einer schweren Kopfverletzung erheblich! Egal ob nur zum Bäcker,

   beim Bergauffahren oder bei der langen Abfahrt den Pass runter. Oftmals ist es nicht

   deine Schuld, dass es zu einem Sturz kommt. Moderne Bikehelme schauen nicht nur

   verdammt gut aus, sondern können extrem hohe Aufprallkräfte absorbieren. 

   

   Wichtig! Helme haben grundsätzlich ein Ablaufdatum! Tausche deinen Helm

   spätestens nach 5 Jahren!


• 1 Teelöfel Brille:

   Sei dir bewusst, du bist mit dem Bike etwas schneller unterwegs als zu Fuß, daher tut

   selbst eine entgegenfliegende Biene mit 25 km/h echt weh. Zudem bekommen deine

   Augen Schutz vor Zugluft und Sonnenstrahlung.


• 1 Brise Licht

   Sorge dafür, dass du vor allem im Straßenverkehr gut sichtbar bist. Die richtige

   Lichtanlage hilft dir dabei. Je nach Hersteller und Modell kannst zwischen

   wiederaufladbaren Akkus wählen oder herkömmliche 2 A oder 3 A Batterien verwenden.

   Achte zudem auf die angegebene Lichtstärke, die Akkulaufzeit sowie die

   Montageoptionen am Fahrrad.


• 1 - 2 Liter Wasser in Trinkflaschen / Reservoir

   Damit du stehts mit Flüssigkeit versorgt bist, achte darauf ob du die Möglichkeit hast

   Flaschenhalter am Bike zu befestigen. Bei vielen E-Bikes ist das etwas komplizierter, da

   teilweise wenig Platz ist. Alternativ greif zu Trinksystemen, die du im Rucksack oder

   Hip-Pack mitnehmen kannst. 


• 1 Handvoll Werkzeug

   Pack dir eine kleine Werkzeugtasche mit einem Multifunktionswerkzeug, Reifenhebern,

   Luftpumpe, Flickzeug und Ersatzschlauch. Damit bleibst du immer Mobil! 


Haben wir was vergessen? Schau einfach mal in die Kategorie Fahrradzubehör

Und jetzt? Kette rechts!