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Snowboard Boots

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Snowboard Boots online bei Sport Conrad kaufen

Damit du möglichst lange Spaß an deinen Board-Abenteuern auf und abseits der Piste hast, ist es enorm wichtig, dass du die richtige Ausrüstung besitzt. Und was könnte wichtiger sein, als gute Snowboardboots? Worauf es bei den verschiedenen Modellen ankommt und auf was du beim Kauf achten solltest, erklären wir dir hier.


Die richtige Größe

Ist ja irgendwie klar: Dein Schuh muss einfach richtig gut passen. Am leichtesten ist es, wenn du deine Fußlänge in Zentimetern kennst, dann kannst du dich am Mondopoint orintieren (Mondopoint entspricht der Fußlänge). Deine europäische Größe kann abweichen von deiner Straßenschuhgröße – es kann sein, dass du im Snowboardstiefel eine Größe größer oder kleiner benötigst.


Hast du einen Schuh zum ersten Mal an, sollte er nicht zu locker und weich sitzen, sondern fest – und vielleicht fühlt er sich sogar ziemlich eng an. Das ist ok, die Boots weiten sich etwas mit der Zeit. Nur weh tun sollte der Boot nicht, auch unangenehm sollte es sich nicht anfühlen. Wenn du dich mit richtig geschnürten Boots nach vorne beugst, darf sich die Ferse nicht heben; wenn du dich nach hinten lehnst und auf die Fersen stellst, dürfen deine Zehen vorne nicht anstoßen.


Investiere zusätzlich in Snowboardsocken – diese sind an den wichtigen Stellen gepolstert und passen sich perfekt Fuß und Schuh an. Und wir empfehlen dir, deine Boots einzutragen, bevor du das erste Mal losziehst – der Innenschuh muss sich deinem Fuß auch erstmal anpassen.


Dein Riding Level und Style

Welche Boots du brauchst, hängt unmittelbar mit deinem Können und mit deinem Fahrstil zusammen. Als Anfänger brauchst du einen anderen Schuh als ein Fortgeschrittener, für Freestyler sind andere Funktionalitäten wichtig als für Freerider und Powder-Jäger. Im Prinzip sind alle Snowboardstiefel, die in Frage kommen, Softboots. Hardboots werden oft  fürs Racing oder extreme Carven im alpinen Bereich genutzt.

Nur mit den richtigen Boots macht shredden richtig Spaß!

Boots für Anfänger
Für deine ersten Carves auf dem Snowboard ist es erstmal wichtig, dass dein Snowboardstiefel bequem ist und deine Füße warmhält. Er sollte nicht zu steif sein, damit du deine Knie leichter über die Zehen beugen kannst – das macht es dir anfangs leichter, deine Bewegungen auszuführen und dein Board zu kontrollieren. Knöchel und Waden sind aber trotzdem ausreichend geschützt.


Boots für Fortgeschrittene
Als fortgeschrittener Rider brauchst du einen steiferen Schuh, der dich schneller fahren lässt und dir mehr Stabilität auf allen Terrains bietet. So genannte All-Mountain Boots sind eine gute Wahl für dich. Sie erlauben dir reaktionsschnelle Turns und lange Tage im Schnee.


Boots für Freestyler
Deine Wohlfühlorte sind Parks, Pipes, Rails und Kicker? Du brauchst einen Boot mit einem weichen Innenfutter und guter Dämpfung, einen Schuh der Stöße gut aufnimmt und eine gute Hebelwirkung hat. Der Flex sollte nicht zu steif und der Schuh eher weich sein.


Boots für Freerider
Powder, Powder, Powder. Du bewegst dich am liebsten abseits der Piste und pflügst durch unberührte Hänge? Du brauchst stabile Schuhe, die den nötigen Halt und Support geben – und Schuhe, mit denen du auch mal über felsige Parts oder durch Schnee laufen kannst. Eine Vibram-Sohle leistet dir hier zum Beispiel gute Dienste.


Dein Snowboardschuh muss unbedingt zu deiner Bindung und deinem Board passen. Achte hier unbedingt auf Kompatibilität. Außerdem sollte dein Boot auf keinen Fall über das Board hinausragen, wenn du große Füße hast, solltest du über ein Wide-Board nachdenken.

Die passende Schnürung

Beim Schnürsystem hast du die Qual der Wahl: traditionelle Schnürung, Schnellschnürsystem, eine Kombi aus beidem oder ein Boa-System? Es kommt dabei zum einen darauf an, wie du deine Lieblings-Sportart ausübst – aber vor allem auch, auf was du persönlich stehst und mit was du am besten zurechtkommst.


Traditionelle Schnürung
Dieses Schnürsystem ist ganz klassisch, wie bei normalen Schuhen auch – nur robuster. Du kannst schnüren wie du es magst und meist sind die Boots auch etwas günstiger. Die Schnürung ist leicht zu bedienen und die Schnürsenkel kannst du einfach austauschen, wenn neue fällig sind. Natürlich dauert das Binden etwas länger und du brauchst ein wenig Kraft, um alles festzuzurren. Eventuell musst du zum Festschnüren auch die Handschuhe ausziehen und die Schnürung kann sich über den Tag lockern.


Speed Lacing
Schnellschnürsysteme gibt es in verschiedenen Ausführungen, am bekanntesten ist das Quicklace-System. Hierbei gibt es zwei getrennte Schnürsysteme: Einmal für den Spann und einmal für den Knöchelbereich. Du ziehst die Schnürung jeweils mit einem kleinen Griff so fest wie du es brauchst und verklemmst sie dann. Das geht einfach und schnell und du kannst auch deine Handschuhe anlassen. Nachteile sind hier, dass sich auch diese Schnürung eventuell über den Tag lockern kann und dass die Schnürsenkel nicht ganz so easy zu reparieren und ersetzen sind.


BOA-System
Das BOA-System ist ein ganz eigenes Verschlusssystem. Dabei haben die Boots ein bis drei Drehknöpfe zum Festziehen der Schnürsenkel. Das geht super schnell, auch mit Handschuhen. Dein Schuh sitzt fest und du kannst ihn ganz einfach nach deinen Vorlieben anpassen.

Es gibt Single Boa-Systeme (nur ein Schnürsenkel zum Festziehen) oder Double Boa (Schnürsenkel für Spann und für oberen Knöchelbereich getrennt). Die Reparatur dieses Systems ist allerdings nur vom Profi zu bewerkstelligen. Das System bietet viel Komfort, macht die Boots aber teurer.


Eine klassische Schnürung ist die günstigste Variante

Den richtigen Flex finden

Der Flex bei Snowboardstiefeln sagt aus wie flexibel die Boots sind – eher biegsam oder eher steif? Je niedriger der Flex, desto weicher die Boots, desto wendiger bist du unterwegs. Je härter der Schuh ist, desto höher ist allerdings die Kraftübertragung auf dein Board.


Softer Flex
Zwischen 1 und 3 kannst du von einem soften Flex sprechen. Diese Snowboardschuhe sind dann eher biegsam und weich. Vor allem für Anfänger, Neueinsteiger, aber auch für Freestyler sind diese Schuhe passend. Für Turns brauchst du weniger Kraft, Tricks sind leichter umzusetzen und meist sind die Schuhe auch ziemlich bequem, was dir und deinen Füßen langen Spaß am Snowboarden verspricht.


Medium Flex
4 bis 7 zeigt einen mittleren Flex an. Der perfekte Mittelweg für viele Boarder. Durch den etwas härteren Flex hast du mehr Support in den Boots, er passt also für fortgeschrittenere All-Mountain Fahrer genauso wie für Freestyler, die sich an die großen Sprünge wagen.


Harter Flex
Alles zwischen 7 und 10 fällt unter harten Flex. Diese Snowboardstiefel sind für aggressives Terrain gemacht und lassen dich die Hänge hinuntersausen wie der Wind. Sie sorgen für eine gute Kontrolle deines Boards, weil die Kraftübertragung besser ist. Gerade für Backcountry Fahrten und damit auch für Splitboard-Schuhe ist dieser Flex von großem Vorteil.


Snowboardboots bei Sport Conrad finden

In unserem Online-Shop findest du Boots für Herren, Snowboard Boots für Damen und für Kinder. Du kannst zwischen verschiedenen Farben und Styles wählen und natürlich findest du bei uns auch die Top-Marken, wie Burton, Nitro, Rome, K2 oder Deeluxe.


Und jetzt: Viel Spaß beim Shredden!