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Patagonia

Seit jeher verfolgt Patagonia die Philosophie: „Stelle das beste Produkt her und belaste die Umwelt so wenig wie möglich“. Heute setzt das Aktivisten-Unternehmen konsequent für Klima- und Umweltschutz ein.


Patagonia Highlights

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Mehr zu Patagonia

Warum ist Patagonia eine WIR DENKEN UM Marke?

Das Unternehmen bietet nicht nur innovative Outdoor-Bekleidung und Ausrüstung, sondern setzt sich als Aktivist lautstark für Mensch, Natur und Klima ein. Als WIR DENKEN UM Marke zeichnet sich Patagonia vor allem durch folgende Punkte aus:


- Das Unternehmen bekennt sich zu Verantwortung in der gesamten Lieferkette und verfolgt verantwortungsvolle Einkaufspraktiken

- Das Unternehmen kennt die Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt und analysiert und priorisiert systematisch Risiken

- Das Unternehmen verfolgt eine umweltfreundliche, ressourcenschonende Produktion     


Das Aktivistenunternehmen Patagonia

Patagonia ist aus einem kleinen Unternehmen von Kletterern für Kletterer entstanden. Der Alpinismus ist bis heute der Kern des Unternehmens, das immer noch Bekleidung fürs Klettern, aber auch fürs Skifahren, Snowboarden, Surfen, Fliegenfischen, Mountainbiking und Trailrunning herstellt. All diese Sportarten sind lautlos und werden mit Augenblicken der Verbundenheit zwischen Mensch und Natur entlohnt. Umso lauter setzt sich das Unternehmen für Umwelt- und Klimaschutz ein. Warum? „Wir sind der Überzeugung, dass die Klimakrise einen kritischen Wendepunkt erreicht hat. Wenn wir uns nicht bald dazu verpflichten, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, das Wasser und die Luft sauber zu halten und uns von umweltschädigenden Technologien abwenden, dann wird die Menschheit die Selbstheilungskräfte der Natur für immer zerstören.“

Seit 1996 verwendet Patagonia ausschließlich biologisch angebaute Baumwolle in der Bekleidungskollektion. In mehr als 60 % aller Produkte werden e-Fasern eingesetzt und über 89 % der Produkte, wie die beliebte Puff Isolationsjacke, können recycelt werden.

Die einzigartige Geschichte von Patagonia

Der amerikanische Kletterer und Gründer von Patagonia, Yvon Chouniard, begann vor über 60 Jahren im Hinterhof seines Elternhauses wiederverwendbare Kletterhaken herzustellen. Dies war eine große Innovation für den Klettersport, da man davor die Kletterhaken im Fels stecken ließ. Obwohl das Geschäft boomte und „Chouniard Equipment“ 1970 bereits der größer Hardware Hersteller fürs Klettern in den USA war, war Chouinard nicht zufrieden: Seine Haken schadeten nach wie vor der Umwelt, da sie Löcher im Felsen hinterließen. Daher beschloss Chouinard, trotz wirtschaftlichem Risiko, die Produktion dieser Haken einzustellen und entwarf eine Alternative; Aluminium-Klemmkeile, die in Felsrissen befestigt und wieder entfernt werden konnten.

Das neue Konzept war ein voller Erfolg und bald darauf begann das Outdoor-Unternehmen neben Ausrüstung auch Outdoorbekleidung für Damen, Herren und Kinder herzustellen, die über die Jahre immer nachhaltiger und umweltfreundlicher wurde und auch heute noch stetig verbessert wird. Um die Bekleidungslinie vom Hardware-Unternehmen zu differenzieren, wurde sie schließlich unter dem Namen Patagonia (englisch für Patagonien) verkauft. Der Name bezieht sich auf die damals noch rätselhafte und unbekannte Region in Südamerika und soll Bilder von "Gletschern, die in Fjorde stürzen, schroffen, windgepeitschten Gipfeln, Gauchos und Kondors" hervorrufen.


 ©Eisklettern von Zeugswetter 

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Patagonia: Was kaputt ist, wird repariert!

Patagonia verwendet nur die besten Materialien und ist dafür weltweit auf der Suche. Unter anderem verwendet das Unternehmen die umweltschonende Naturfaser Hanf, Bio-Baumwolle, recycelte Daune aus alter Bettwäsche und Kleidung, Recycling-Nylon, Polyester aus recycelten Plastikflaschen für Fleece-Bekleidung und Recycling-Wolle.

Obwohl das Outdoor-Unternehmen nur sehr hochwertige Produkte herstellt, deren Lebensdauer sich stetig verbessert, kommt es natürlich auch vor, dass die Bekleidung nach jahrelangem Gebrauch kaputt wird. Dafür hat Patagonia das „Worn Wear“ Programm eingeführt: Egal ob es sich um Hosen, Jeans, Shorts, Pullover und Shirts, Jacken oder Accessoires handelt, jedes Produkt von Patagonia wird repariert. Dazu betreibt Patagonia das größte Textil-Reparaturzentrum in ganz Nordamerika mit über 30.000 Reparaturen pro Jahr, schult Ladenmitarbeiter kleinere Reparaturen durchzuführen und stellt für Kunden kostenlose Reparaturanleitungen zur Verfügung. Produkte, die nicht mehr repariert werden können, werden zu neuen Fasern und Geweben recycelt.

Zusätzlich zu den eigenen Bemühungen den Planeten zu schützen, unterstützt Patagonia eine Vielzahl von Projekten und versucht, das weltweite Bewusstsein für Umweltschutz zu stärken. Wie viele andere Unternehmen spendet Patagonia allerdings nicht wenige große Summen, sondern kleinere Beträge (bis zu 15.000 Dollar) an hunderte Gruppen jährlich. Dadurch leistet das Unternehmen einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unserer Erde. Zudem ist Patagonia Teil der „1 % für den Planet“ Bewegung und spendet somit 1 % des Umsatzes an Umweltorganisation.


 ©Das Gepäck in das Flugzeug laden von Rutherford 

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