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Kindertragen

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Nur weil die Kleinen es noch nicht selbst zu Fuß auf den Gipfel schaffen, heißt das doch noch lange nicht, dass du deswegen nicht wandern gehen kannst! Und auch nicht, dass du die Kinder daheim lassen musst. Denn dafür gibt es ja Kindertragen. So kann die ganze Familie gemeinsam auf den Berg, unabhängig davon, ob der eine gerade Mittagsschlaf machen muss, seine Beine ihn noch nicht so weit tragen oder er einfach müde ist. Beim Kauf gibt es natürlich einiges zu beachten, denn die Kraxen soll sowohl für die tragenden Eltern, als auch für die getragenen Kinder gemütlich sein!  

Mit dem Kinderwagen schafft man es nicht überall rauf, mit der Kindertrage schon!

Naja zumindest fast. Denn natürlich muss immer noch die Sicherheit und Geduld des Kindes mit in Betracht gezogen werden. Bei schwierigem Gelände können Stürze passieren, und ein Sturz mit Kind am Rücken ist für alle Beteiligten sehr unangenehm und schwierig auszubalancieren! Aber die Kindertrage, oder auch Kraxen genannt, ist natürlich um einiges einfacher als einen Outdoor Buggy den Berg rauf zu schieben.

Die Kindertrage muss nicht nur das Kinderleben einfacher machen – sondern auch das der Eltern

Es gibt einige Punkte, die für die Eltern des Kindes, und den Träger der Kraxen, beim Kauf zu beachten sind. Denn einerseits soll dieser Rucksack natürlich das Kind gut und sicher befördern, aber damit auch nicht zur allzu großen Last für den Träger werden. Ähnlich wie beim Trekking oder Wander Rucksack, ist es also wichtig, dass der Rucksack gut und stabil am Rücken sitzt. Dafür sollte er stabile Hüft- und Brustgurte haben (am Besten auch noch mit Aufbewahrungsfach drin), eine angenehme Polsterung in diesen, und eine verstellbare Rückenlänge.

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Denn sehr oft wird die Kindertrage ja nicht nur von einer Person getragen, sondern zwischen drin mal gewechselt. Und damits auch für alle gut passt, sollte sich der Rucksack der Rückenlänge anpassen!

Auch relevant ist dann natürlich das Gewicht des Rucksackes an sich und das Volumen – genauso wie beim regulären Rucksack. Je mehr zusätzliches Volumen um andere Dinge, Bekleidungsstücke und Utensilien zu verstauen, desto mehr wird der Rucksack meistens wiegen.

Und möglich atmungsaktiv sollte die Kindertrage sein. Denn beim Wandern und Trekking im Sommer wird es schon mal ordentlich warm, und unterm Rucksack umso wärmer. Verschiedene Belüftungssysteme bringen dafür Luft an den Rücken. Das bringt übrigens umso mehr, wenn du auch passende funktionelle Outdoorbekleidung trägst.

Praktisch übrigens auch eine Trinksystemvorbereitung. Damit kann die Trinkblase einfach integriert werden und mühseliges Kramen nach der Trinkflasche bleibt dir erspart.

 Die Kindertrage muss natürlich auch für das getragene Kind gut passen – Luxus muss sein!

Auch hierbei gibt es einige wichtige Merkmale. Zuallererst, die Verstellbarkeit. Denn Kinder wachsen nunmal relativ schnell. Um sich dem anzupassen, und damit der Rucksack auch längere Zeit genutzt werden kann, sollte die Sitzposition höhenverstellbar sein. Ebenso zur Sicherheit innen Gurte zum anschnallen und Kinnpolster sowie eine gute Polsterung innen. Denn der Kopf muss gut stabil sein, wenn das Kind mal schläft, sollte dieser nicht zur Seite knicken!  Und wenn das Wetter mal nicht so berauschend ist, oder es eben richtig heiß wird, dann braucht das Kind unbedingt Sonnendach und Regenschutz! Diese können separat gekauft werden.  Wichtig ist auch, dass der Rucksack mit einem guten und stabilen Standfuß ausgestattet ist, denn wenn das Kind ein- oder aussteigt, sollte der Rucksack ja stabil am Boden stehen.  

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 ©Kindertrage von Deuter