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Rauf und runter, über Stock und Stein geht es mit dem Mountainbike durchs Gelände. Mountainbiken wird immer beliebter, und das zu recht! Damit gibt es auch eine immer größere Auswahl an tollen Fahrrädern. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe und im Material, sondern auch in ihrer Bauweise, sprich ihrer Geometrie, Federung und den verbauten Teilen wie Schaltung und Bremsen. Bikes von Bergamont, Centurion und Ghost sind daher vielseitig und die Auswahl ist groß!  

 

Fully vs. Hard-Tail – Die Federung des Mountainbikes

Prinzipiell lassen sich Mountainbikes in zwei Kategorien einteilen: Jene mit voller Federung, und jene mit nur einer Federgabel. Beide haben so ihre Vor- und Nachteile:

Fully: Das Full-Suspension Fahrrad ist vollgefedert. Sprich, sowohl am Hinter- als auch am Vorderrad befindet sich eine Federgabel. Diese Federungen lassen sich dann auch dem Gelände und den Vorlieben des Fahrers anpassen, sodass sie mehr oder weniger stark dämpfen. Außerdem lassen sie sich auch komplett sperren. Vorteil des Fullys ist der erhöhte Komfort, denn Stöße werden stärker gedämpft, hier eben auch im hinteren Bereich. Außerdem sorgt die Vollfederung auch für erhöhte Kontrolle in schwierigem Gelände, denn durch die Dämpfung herrscht eine bessere Fahrdynamik da das Hinterrad vermehrt in Bodenkontakt ist. Dementsprechend sind viele Mountainbiker mit diesen Rädern auch gern abseits der befestigten Wege unterwegs, oder auch auf Downhill-Trails. Dafür sind Full-Suspension Räder aber auch etwas schwerer und teurer als Hard-Tails. Der Federweg selbst macht auch einiges aus. Hier reicht die Skala von ca. 110mm bis etwa 230mm. Je höher dieser ist, desto abfahrts-orientierter ist das Bike.

Hard-Tail: Hier ist, wie der Name schon sagt, der Tail, sprich das Hinterteil des Mountainbikes hart. Im Gelände erfordern diese Fahrräder daher mehr Können oder weniger Geschwindigkeit. Diese Bikes sind für jene Mountainbiker geeignet, die sich hauptsächlich auf gepflegteren Forstwegen und Routen aufhalten, ohne allzu große Hindernisse. Diese Fahrräder bieten eine sehr direkte Kraftübertragung, welche viele Fahrer sehr gerne nutzen! Außerdem ist das Hard-Tail etwas leichter und auch einfacher in der Wartung.

 

Die Federung ist noch lang nicht Alles zum Thema Mountainbike

Wichtig ist auch die Größe. Einerseits die Größe des Fahrrades, sprich dem Rahmen, an sich. Denn die meisten Hersteller bieten ihre Mountainbikes in verschiedenen Größen an, entweder in Form von Rahmenhöhe in cm, oder in regulären Größenangaben (XS-XL). Übrigens gibt es auch spezifische Frauen Mountainbikes, die dem weiblichen Körper angepasst sind: Kompaktere Sitzposition und andere Griff- und Lenkerpositionen.

Aber auch die Reifengröße ist ausschlaggebend. 26 Zoll war bei Mountainbikes lange die Standardgröße. Dann haben sich auch 29 Zoll etabliert: stabiler und höhere Geschwindigkeiten. Die 26er sind dafür agiler und wendiger. Dann kam das Zwischending, die 27,5 Zoll. Diese Variante erfreut sich wachsender Beliebtheit, ganz einfach da sie die Mittelgröße der beiden Extremen darstellt. Verbesserter Rollwiderstand und gleichzeitig besseres Handling.

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Das Full-Suspension Fahrrad ist vollgefedert. 

Nun zu den Bremsen: Wenn es um die Sicherheit am Bike geht, sind Bremsen sicherlich das wichtigste Element! Wer sehr abfahrtsorientiert unterwegs ist, sollte besonderen Wert auf das Bremssystem legen. Die meisten Mountainbikes oder Enduro Bikes sind mit Scheibenbremsen ausgestattet. Hier drücken die Bremskolben einen Bremsbelag auf die Bremsscheibe, wie beim Auto. Die Vorteile liegen in der Präzision und einer besseren Bremsleistung bei Nässe. Auch hier gibt es wiederum zwei verschiedene Arten: die mechanische und die hydraulische Scheibenbremse. Während die hydraulische etwas präziser ist und weniger Wartung bedarf, ist sie in der Reparatur um einiges komplizierter. Die mechanische hingegen kann im Notfall mit dem richtigen Werkzeug und Know-How auf Tour selbstständig repariert werden.

Auch die Gangschaltung ist relevant. Gänge ermöglichen Anstiege mit so wenig Kraftaufwand wie möglich. Dabei verändert sie die Übersetzung: Bei flachen Strecken wird eine hohe Übersetzung benötigt, so kann bei wenig Treten bereits eine hohe Geschwindigkeit erreicht werden. Wenn es bergauf geht, bedarf es einer niedrigen Übersetzung. Die Übersetzung bezeichnet übrigens die Anzahl der Drehungen welche das Hinterrad bei einer Kurbelbewegung vorne macht. Es gibt auch hier unterschiedliche Schaltwerke, unterschiedliche Kassetten, unterschiedliche Umwerfer, Kurbeln und Ketten.

Natürlich ist beim Mountainbike, vor allem wenn es bergauf geht, auch das Gewicht ausschlaggebend. Denn auch wenn wir auf dem Fahrrad sitzen, müssen wir es trotzdem nach oben befördern, und natürlich macht da das Gewicht was aus. Das ist zu großem Teil auch vom verarbeiteten Material, sei es Carbon oder Aluminium, abhängig, sowie den verbauten Teilen. Übrigens bieten wir auch einige E-Bikes als Mountainbikes an, die einem das bergauf fahren gravierend vereinfachen!

Was gibt es beim Mountainbike noch zu beachten?

Einerseits ist deine Zusatzausrüstung wichtig: Du benötigst unbedingt einen Helm. Wenn du vor allem im Downhill Bereich unterwegs bist, dann solltest du dir auch weitere Protektoren zulegen. Außerdem sollten auch die richtigen Fahrradlichter nicht fehlen, die auf jeden Fall bei Nacht und Dämmerung genutzt werden müssen! Weiters kannst du dir noch ein Fahrradschloss, Werkzeug und anderes Zubehör zulegen.

Und bevor du dein Fahrrad nach der Tour verräumst, solltest du es einmal gründlich putzen. Am einfachsten ist es, dies direkt nach dem Biken zu machen, solange der Schmutz noch nicht eingetrocknet ist. Dabei unbedingt nur mit Wasserschlauch und Schwamm arbeiten. Denn Hochdruckreiniger oder Dampfreiniger können Lager und Dichtungen mit Schmutz verstopfen. Außerdem gehört das Bike auch regelmäßig gewartet, hierfür helfen wir dir gerne mit unserem Bike Service!

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Die Übersetzung bezeichnet übrigens die Anzahl der Drehungen