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Splitboard Bindungen

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Alles über Splitboard Bindungen

Splitboarding – ein Traum, der wahr geworden ist. Seit einigen Jahren können auch Snowboarder unberührte Hänge hinaufsteigen – ohne dass sie ihr Snowboard auf dem Rücken tragen müssen. Dank der Splitboard-Technik können Snowboarder endlich mit Skitourengehern mithalten. Damit aber sowohl das Aufsteigen als auch das Abfahren ein Genuss wird, braucht es die richtige Ausrüstung. Neben einem guten Splitboard benötigst du natürlich die passende Bindung. Wir geben dir Tipps, wie du die richtige Splitboard-Bindung findest.


Was ist das Besondere an Splitboard-Bindungen?

Eine Splitboard-Bindung bietet dir nicht nur die Funktionen einer normalen Snowboard-Bindung, sondern sie muss dich natürlich auch beim Aufstieg im Touring-Modus unterstützen. Das heißt, die Bindung muss dir zum einen genug Komfort für das Hochlaufen bieten, aber genauso gute Kraftübertragung für eine genussvolle und unter Umständen abenteuerliche Abfahrt garantieren. Die Splitboardbindungen bestehen immer aus drei Teilen:

1. Das Tour Interface, an das die Bindung im Aufstieg fixiert wird (ggf. mit Aufstiegshilfe).
2. Das Ride Interface, an das die Bindung bei der Abfahrt montiert wird.
3. Die Bindung selbst, in der du deine Boots fixierst (ggf. mit Aufstiegshilfe).


Der Aufstieg: Das Tour Interface

Im Aufstieg wird die Bindung für den Touring-Modus genutzt. Das heißt, sie wird dann von vorne auf Keile, oder über Pucks oder Achsen montiert, die du in der Mitte deines Splitboards aufgeschraubt hast. Das geschieht über ein System von Stiften oder Laschen, das sich von Marke zu Marke unterscheidet.

Die Befestigung und Fixierung der Bindung sollte für den Aufstieg möglichst einfach funktionieren. Sie sollte auch nicht ständig Schnee ansammeln, das würde ein unkomfortables Laufgefühl nach sich ziehen. Apropos komfortabel: Für den Aufstieg bleibt die Ferse vertikal beweglich, so dass du ein echtes Laufgefühl hast.

In der Regel musst du dein Board nicht mehr durch die Gegend tragen.

Aufstiegshilfen können super praktisch sein, wenn du ins steilere Gelände gehst. Dadurch musst du deine Ferse nicht mehr ganz so weit nach unten drücken beim Laufen und du kannst leichter bergauf gehen. Die Aufstiegshilfen sind je nach Marke am Tour Interface angebracht oder direkt an der Bindung. Beides funktioniert optimal.


Die Abfahrt: Das Ride Interface

Bist du oben angekommen und hast deine Aussicht genossen, geht es nun an die Abfahrt. Dafür musst du auf das Ride Interface umbauen – was zum Glück bei allen Systemen ohne Werkzeug geht. Je nachdem für welches System du dich entscheidest, fährst du dann weicher oder härter.

Es wird hier zwischen zwei Systemen unterschieden – dem Puck-System und dem mechanischen System. Genauer erklären wir dir das weiter unten.


Los geht’s - die Bindung selbst

Die Splitboardbindung wird, je nach System, mit den Interfaces verhakt, in sie hineingeschoben oder -gesteckt. Sie sitzen fest, wie bei einem Solid Board auch. Splitboard-Bindungen haben in der Regel ein flexibles Highback. Wir empfehlen dir dabei, eher ein steiferes Highback zu wählen, du solltest fest und sicher in der Bindung stehen. Denn damit bist du gut gewappnet für so ziemlich alle Verhältnisse. Das gute: Highbacks von Splitboardbindungen können auch nach hinten bewegt werden – so läufst du deutlich angenehmer.

Auf welche Features musst du sonst noch achten?

Material und Gewicht
Eine Splitboard-Bindung darf dich nicht bremsen, das bedeutet, sie muss leicht sein. Gleichzeitig aber auch robust, um dem wilden Terrain standzuhalten. Passende Materialen sind beispielsweise Aluminium, Carbon, Fiberglas oder Titan – aber auch Kunststoff gibt es. Letztlich wird es auch eine Frage der Vorlieben und des Preises sein.

Passform und Größe
Die Größe deiner Bindung kommt auf die Größe deiner Boots an. Sie sollte daher immer angepasst werden können.

Flex
Der Flex sagt aus, wie hart oder weich deine Bindung ist. Wir empfehlen, die Bindung nicht zu weich zu wählen, aber letztendlich ist das, wie so vieles, Geschmacksache.


Last but not least: Kompatibilität Board – Interfaces - Bindung

Empfehlenswert und praktisch ist es, dass du dein Splitboard gleich im Set mit einer Bindung kaufst. Dann weißt du sicher, dass alles zueinander passt. Zum Glück ist heutzutage das Thema Kompatibilität aber nicht mehr so wichtig, denn erstmal gilt: Fast alle Interfaces passen auf alle Boards. Da hast du also ziemlich freie Wahl beim Hersteller.

Natürlich gibt’s aber auch Ausnahmen: Mechanische Interfaces passen nur zu ihren eigenen Bindungen. Und Vorsicht bei Burton: Sie haben ein eigenes Channel-System auf ihren Boards und funktionieren ausschließlich mit Pucks – diese liefert Burton aber auch gleich mit dem Board.

Auch K2 liefert übrigens die Pucks auch gleich mit dem Snowboard.

Aber Moment mal. Pucks, mechanisch – wir haben ja versprochen, das nochmal zu erklären!

Die Union Bindung hat ein top Preis-Leistungsverhältnis.

Die verschiedenen Interfaces

Es gibt zwei verschiedene Splitboard Bindungssysteme: Einmal das Puck-System mit insgesamt vier Stück und einmal die mechanischen Bindungssysteme mit Discs. Wir erklären dir, wo die Unterschiede, Vor- und Nachteile liegen.

Kategorie Puck Bindungen: gehören zu den leichtesten Optionen
Puck-Systeme gibt es von Voilé, Spark (plus Burton/Spark und Nitro/Spark) und K2 (Farout). Mit diesem System kannst du erstmal nichts falsch machen. Die Pucks (4 Stück), werden auf dem Splitboard befestigt. Zum Abfahren wird die Bindung einfach über ein Schienensystem darauf geschoben und fixiert.

Vorteil: Es geht sehr schnell und ist einfach zu handhaben. Durch das wenige Material sind diese Systeme leicht, gleichzeitig aber robust und seit vielen Jahren bewährt.
Nachteil: Teilweise brauchst du ordentlich Kraft, um die Bindung auf die Pucks zu schieben und sie richtig fest zu kriegen. Außerdem sind die Splitboardhälften natürlich miteinander verbunden, werden aber nicht aneinandergepresst wie bei einem mechanischen System. Trotzdem – es gibt gute Gründe, warum es dieses System schon ewig gibt und so beliebt ist.

Union: top Preis-Leistungsverhältnis
Bei der Union Bindung dreht man die Bindung auf die Disk. Wenn du es etwas softer magst, bist du hier gut beraten: Da dieses System einen Kunststoff-Rahmen hat, bekommst du einen angenehmen Riding Flex, vom Gefühl her fast wie auf deinem Solid Board.

Vorteil: Dieses System ist recht günstig und ist im Preis-Leistungsverhältnis wirklich top. Es kommt außerdem mit einem zusätzlichen Interface für dein Solid Board, so dass dir eigentlich eine Bindung für alles ausreicht. Solche zusätzlichen Interfaces musst du bei den anderen Systemen in der Regel extra dazu kaufen.

Ein Nachteil ist, dass du recht viel Kraft brauchst beim Wechseln der Bindung von Aufstieg zu Abfahrt. Ein weiterer Nachteil: Die Bindung wird ohne hintere Aufstiegs-Platte geliefert, das heißt, deine Ferse steht beim Aufstieg direkt auf dem Board, was unter Umständen nicht so komfortabel ist.

Achtung: Union Interfaces sind nur kompatibel mit Union Bindungen.


Plum/Rossignol-System: eine wirklich technische Sache
Das Plum/Rossignol-System ist eine mechanische Bindung ohne Pucks und verfügt über eine sehr robuste Disc. Sie spart Kraft beim Umbau und sie bietet einen direkteren Flex, da die Splitboardhälften mit dem System aneinandergepresst werden.

Nachteil der Bindung ist allerdings, dass es viele Schrauben gibt, die man einkleben, schrauben und regelmäßig kontrollieren muss. Wenn du eine Plum-Bindung kaufst, musst du erstmal viel bauen. Dieses System hat auch ein etwas höheres Gewicht als manche Puck-Systeme und ist etwas teurer.

Achtung: Plum/Rossignol Interfaces funktionieren nur mit Plum/Rossignol Bindungen.

Karakoram: ein echt durchdachtes System
Die Plum- und Karakoram-Systeme sind sich am ähnlichsten. Man könnte vielleicht sagen, dass Plum das technischere von beiden ist, Karakoram dafür das handhabbarere und wirklich durchdacht. Und es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, bis hin zum Carbon-Highend-Produkt – was dann aber auch seinen Preis hat.

Das Karakoram-System funktioniert auch mechanisch mit einer Disc. Es zeichnet sich vor allem durch seine Schnelligkeit aus: Mithilfe des leicht zu bedienenden “Quick Release”-Hebels stellst du im Handumdrehen von „Hike“ auf „Ride Modus“ um. Auch hier fährst du mit einem direkteren Flex, da die Splithälften aneinandergepresst werden.

Achtung: Das Karakoram Interface braucht eine Karakoram Bindung.


Damit dir die Auswahl leichter fällt, haben wir nochmal eine übersichtliche Tabelle angelegt mit allen Bindungssystemen und worauf sie passen:

Übersicht der gängigen Bindungen
Name System Kompatibel mit…
Spark R&D Puck allen Boards & Puck Bindungen
Spark/Burton Puck allen Boards & Puck Bindungen
Spark/Nitro Puck allen Boards & Puck Bindungen
K2 Farout Puck allen Boards & Puck Bindungen
Voilé Puck allen Boards & Puck Bindungen
Plum/Rossignol Mechanisch allen Boards außer Burton, nur mit Plum/Rossignol Bindungen
Union Mechanisch allen Boards außer Burton, nur mit Union Bindungen
Karakoram Mechanisch allen Boards außer Burton, nur mit Karakoram Bindungen



Splitboardbindungen bei Sport Conrad

Wir hoffen, dass wir dir mit unseren Tipps helfen konnten und dir der Kauf deiner Splitboard-Bindung nun leichter fällt. Du findest in unserem Online-Shop sowohl Puck-Systeme als auch mechanische Bindungen. Wir haben alle gängigen Top-Marken zur Auswahl, also Spark, Karakoram, K2, Union, Plum/Rossignol und Voilé Pucks. Und dann bleibt nur noch zu sagen: Ab ins Abenteuer!