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Trailrunning Schuhe

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Trailrunning ist für viele die Königsdisziplin des Laufens. Hoch hinaus in die Berge, über Geröll und durch Bäche, durch Wälder und auf Gipfel. Aber Trailrunning ist nicht nur für solch extreme Bedingungen. Es ist auch das Laufen auf dem ebenen Waldpfad oder entlang des ortseigenen Flusses. Und dennoch müssen Trailrunning Schuhe um einiges agiler und leichter sein als Wanderschuhe. Um all diesen Anforderungen gerecht zu werden, unterscheiden sich Trailrunning Schuhe auch sehr stark untereinander. Bei der Wahl deiner Schuhe gilt es, Eigenschaften wie Dämpfung, Unterstützung, Stabilität, Sohle, Profil und Außenmaterial zu berücksichtigen. Um dir die bestmögliche Hilfestellung bei dieser komplexen Suche zu gewährleisten, haben wir für dich den Sport Conrad Schuh-Konfigurator erstellt, mit dem du dich bei der Wahl deiner nächsten Trailrunning Schuhe garantiert auf dem richtigen Weg befindest! 


Der Trailrunning Schuh unterscheidet sich doch stark vom regulären Laufschuh

Egal ob im hochalpinen Gelände oder in der Ebene, alle Trailrunning Schuhe haben gewisse Merkmale, die sie von regulären Laufschuhen abgrenzen.

Einerseits das Profil, denn dieses muss für mehr Halt im unebenen Gelände sorgen und Kraftübertragung maximieren. Daher sorgen Noppen, Rillen oder Stollen für ein tiefes, grobes Profil.

Auch die Sohle sorgt für mehr Stabilität, denn sie ist steifer und verdreht sich dadurch weniger. Das ist wichtig wenn der Untergrund steinig oder weich ist. Eine Zwischensohle schützt zusätzlich vor spitzen Steinen und Ähnlichem. Unter der Ferse ist die Sohle etwas breiter geschnitten um den Läufer vor ungewolltem Umknicken zu schützen. Außerdem ist hier der Schwerpunkt tiefer als bei normalen Laufschuhen, sodass der Bodenkontakt direkter ist.

Manch einer ist wahrscheinlich auch überrascht, dass Trailrunning Schuhe weniger stark gedämpft sind. Aber eigentlich ist das ja sehr logisch. Denn der Untergrund im Gelände ist weicher als Straßenasphalt, daher wird weniger Dämpfung benötigt.

Ein Merkmal, das oft sofort ins Auge fällt ist das Außenmaterial. Denn da Trailrunning Schuhe um einiges mehr beansprucht werden als reguläre Laufschuhe, müssen sie auch robuster sein, um den Fuß vor Steinen, Dornen oder anderen spitzen Dingen zu schützen. Beim Außenmaterial ist auch zu unterscheiden, ob man atmungsaktive Schuhe braucht, oder sogar wasserfeste Schuhe aus Gore-Tex. 

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 Trailrunning Schuhe unter sich

Wie bereits erwähnt, geht es mit Trailrunning Schuhen in viel unterschiedliches Gelände. Vor allem Trailrunning Einsteiger Schuhe sind oft auch gut für Asphalt geeignet. Denn die meisten laufen nach dem Motto „From door to trail“, und da müssen doch einige Kilometer auf der Straße zurückgelegt werden auch. Dementsprechend braucht es hier viel Dämpfung und viel Profil. Es gibt aber auch reine Trailrunning Schuhe in verschiedenen Stufen. Denn wer schon auf fortgeschrittenem Level auf unbefestigten Wegen im Gebirge unterwegs ist, benötigt auch einen besonders stabilen Schuh. Dafür aber weniger Dämpfung, denn die wäre in dem Fall eher kontraproduktiv. Für Trailrunning Experten und Wettkämpfer, die auch mal einen Ulltra Trail laufen, gibt es noch die sogenannten Speedcross Schuhe. Hier geht es vor allem um Stabilität und Profil bei sehr geringem Gewicht.

Natürlich gibt es auch noch andere Details wie Quicklace System, Boa System oder integrierte Gamaschen, die zur Ausstattung eines Schuhes teilweise dazugehören.

 

Am wichtigsten ist immer noch, dass der Trailrunning Schuh auch zu dir passt!

Abgesehen davon, dass der Schuh deinen Anforderungen entspricht, muss er auch deinem Laufstil entsprechen. Darauf wirkt sich nämlich stark deine Fußstellung aus, also wie sich dein Fuß beim Laufen dreht. Dies nennt sich der Pronationstyp. Bei einer Überpronation, dreht sich der Fuß zu stark nach innen, bei einer Unterpronation – dem Gegenteil dazu – wiederum, zu stark nach außen. Diese Fehlstellungen können, sofern sie nicht mit dem richtigen Schuh behandelt werden, auch zu Problemen mit Knie- und Hüftgelenken führen. Dementsprechend sollte dies bei der richtige Schuhwahl unbedingt berücksichtigt werden. Wer eine neutrale Stellung hat, muss hier auf keine Besonderheiten achten und hat somit auch die größte Auswahl an Schuhen.

Wichtig ist aber natürlich auch, dass der Schuh an sich einfach passt. Denn manche haben breitere oder schmälere Füße, höhere oder tiefere Knöchel und so weiter. Besonders wichtig ist, dass die Zehen genügend Platz haben. Denn beim Trailrunning geht es viel bergab und dabei sollten sie nicht anstoßen. Auch sollte der Schuh nicht zu eng sein und nicht zu weit sein, denn beides führt zu Schmerzen und Blasenbildung.

Daher sollten möglichst viele Trailrunning Schuhe anprobiert werden, um ein Gefühl zu bekommen, welcher Schuh gut und welcher schlecht sitzt. Wenn du schon positive Erfahrungen mit verschiedenen Herstellern und ihren Laufschuhen hast, dann sind diese womöglich auch im Trailrunning gut für dich! Auch die restliche Outdoor Ausrüstung für den Trail darf nicht fehlen, dazu gehört die passende atmungsaktive Laufbekleidung, Jacken, Hosen, Socken und womöglich Laufrucksäcke und Laufstöcke sowie die passende Sportuhr für das Training.

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