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Snowboard Bindungen

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Snowboardbindungen sind das Herz des Snowboardens – sie verbinden dich mit deinem Board. Über die Bindung überträgst du deine Kraft und deine Bewegungen auf das Snowboard. Und genau deshalb ist die richtige Bindung auch so wichtig: Sie kann dir echten Fahrspaß garantieren oder dir den ganzen Tag verderben. Aber worauf kommt es beim Kauf einer Snowboardbindung an? Wir zeigen dir, welche Merkmale die verschiedenen Bindungen haben und welche Systeme und Technologien es am Markt gibt:


Snowboardbindungen: Darauf kommt es an

Flex, 3D, Clicker – diese Ausdrücke sind wie böhmische Dörfer für dich? Kein Problem, wir bringen Licht ins Dunkel!


Der Flex und deine Skills

Bei einigen Bindungen findest du eine numerische Angabe bezüglich des Flex. Diese Angabe gibt dir Auskunft über die Flexibilität deiner Bindung. Je nach verwendeten Materialien und Bauweisen kann deine Bindung weich (Flex 1-4), medium (Flex 4-7) oder eher steif (Flex 7-10) sein.

Weiche Bindungen

Diese Bindungen verzeihen dir aufgrund der erhöhten Flexibilität leichter Fehler. Bist du also eher ein Anfänger, ist ein niedriger Flex das richtige für dich. Aber auch Freunde des Freestyle sind mit einem weichen Flex gut beraten: Die Flexibilität ist wichtig für coole Jumps.

Medium Bindungen

Ein mittlerer Flex bietet die optimale Mitte bei den Bindungen. Das Material ist in dieser Flex-Kategorie etwas steifer, womit du mehr Kontrolle über dein Board gewinnst. Vor allem erfahrene Snowboarder, die gerne All-Mountain unterwegs sind, schätzen den medium Flex sehr.

Steife Bindungen

Medium ist dir zu wenig? Dann greife zu steifen Bindungen. Damit spürst du jeden Turn und kannst flink die Pisten hinunter carven. Steife Bindungen bieten dir durch die direkte Kraftübertragung extrem viel Kontrolle über das Board. Auch beim Freeriden profitierst du von steifen Bindungen, aufgrund der verbesserten Performance.

Vier Arten von Snowboardbindungen

Klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: Grundsätzlich gibt es vier Systeme, von denen sich aber zwei sehr ähnlich sind und mit denen die meisten Boards funktionieren.

Die 2x4 Bindung

Bei einem 2x4-System sind die Inserts (die Bohrungen am Board) in einem vertikalen Abstand von 2 cm (Tip zum Tail) und einer Distanz von 4 cm zwischen den Reihen (Kante zu Kante) platziert. Auf diese Löcher wird die Disk deiner Bindung montiert. Insgesamt gibt es 24 Inserts (12 pro Fuß) und das schöne: Dieses Bindungssystem ist mit beinahe allen Bindungen kompatibel. Das 2x4 System ist im Prinzip Standard.

Die 4x4-Bindung

Diese Bindung hat Inserts im Abstand von 4 cm vertikal und 4 cm zwischen den Reihen. In Summe findet ihr bei einem 4x4-System weniger Löcher, welche ihr für die optimale Montage eurer Bindung nutzen könnt. Aber auch dieses System ist mit fast allen Boards kompatibel, allerdings gibt es sie kaum noch.

Burton 3D-Inserts

Auch dieses System ist eher selten geworden. Es arbeitet zwar auch mit Inserts, wie die zuvor genannten Systeme, jedoch in Form eines Dreiecks. Dadurch bietet dieses System keine Kompatibilität mit 2x4- oder 4x4-Bindungen. Du brauchst dafür eine spezielle 3D-Disk. Das 3D-Bindungssystem findest du aber eigentlich nur noch bei alten Burton-Boards oder auf Burton-Kinder-Boards.

Das Channel System (ICS/EST)

Das Channel System (zuvor ICS), gibt es nur bei Burton Snowboards. Im Gegensatz zum traditionellen System mit Inserts und Disk gibt es hier nur eine Fuge, an der deine Bindung montiert wird. Dieses System ermöglicht es dir, die Bindung auf den Millimeter genau einzustellen, indem du sie entlang der Fuge verschiebst.

Bevor ihr euch für ein Bindungssystem entscheidet, checkt unbedingt die Kompatibilität mit den Boards, es passt nicht alles auf alle!


Achte darauf, dass deine Bindung zu deinem Board passt.

Snowboardbindungen: Der Einstieg

Ein sicherer Halt in der Bindung ist notwendig für dein perfektes Snowboard-Abenteuer. Nachdem du jetzt schon weißt, welche Unterschiede es bei der Montage und der Flexibilität der Snowboardbindungen gibt, erfährst du nun welche Möglichkeiten du hast, um deine Schuhe in der Bindung fest zu schnallen:

Strap-In Bindungen

Sie stellen das klassische Modell der Snowboard-Bindung dar und sind immer noch am weitesten verbreitet. Die Bindung besteht aus zwei größenverstellbaren Straps (einmal über die Zehen und einmal am Knöchel), einer Baseplate (Chassis, Rahmen deiner Bindung und Verbindung zwischen deinem Board und deinem Schuh) und einem Highback, der senkrechten Platte hinter deinem Schuh. Dieses Modell bietet den optimalen Halt und lässt sich gut nach deinem individuellen Komfort anpassen.

Rear-Entry Bindungen

Bei diesen Bindungen, auch Speed-Entry-Bindungen genannt, kannt du den Highback ganz hinunterklappen und schlüpfst du von hinten mit deinen Boots in die Bindung hinein. Um deinen Boot nun zu fixieren musst du die Highbacks einfach nur hochziehen und den Hebel schließen. Dabei sind die Straps der Bindung größenverstellbar, so dass du sie an deine restliche Ausrüstung anpassen kannst.

Step-In Bindungen

Diese Bindung bietet dir maximalen Komfort. Du musst dich nicht mehr bücken, um deine Schnallen auf- oder zuzumachen, sondern kannst mit einem einfachen Klick mit deinem Schuh in die Bindung steigen. Achtung: Der Schuh muss dazu passen! Es gibt das Step-On System von Burton oder auch die Clicker-Bindung von K2.

Snowboardbindungen bei Sport Conrad

In unserem Shop findest du Bindungen für all deine Bedürfnisse, ob für Herren, Damen oder Kinder. Sport Conrad bietet dir eine große Auswahl an Marken, wie zum Beispiel Burton, Nitro, Rome, oder Union. Wir wünschen dir viel Spaß beim Stöbern und dann eine gute Zeit beim Boarden!