Die Ortovox Westalpen Kollektion

Mächtige Gletscherspalten, kombiniertes Gelände aus Fels und Eis und imposante Gipfel: Auf Hochtouren brauchen wir Kleidung, die anpassungsfähig ist und auf die wir uns 100-prozentig verlassen können. Genau hier kommt die Westalpen Hochtouren Linie von Ortovox zum Einsatz: Die Kombination aus abriebfestem Merino Naturetec Rips Einsätzen und dem Naturetec Light Material sowie feiner Merinowolle auf der Innenseite macht die Linie robust, atmungsaktiv und komfortabel. Die gesamte Hochtouren-Produktkette wurde neu überdacht und spezifisch auf anspruchsvolles, alpines Gelände zugeschnitten. Das Ziel war, Schutz und (Multi-)Funktionalität zu maximieren – außerdem Gewicht zu minimieren. Das Resultat: Die WESTALPEN KOLLEKTION, technische Produkte für den ganzen Berg und alle Bedingungen.
 

Fotograph: Hansi Heckmair Quelle: Ortovox

 

Westalpen kollektion entdecken


WESTALPEN SOFTSHELL JACKET

Speziell für die Bedürfnisse auf anspruchsvollen Touren entwickelt, bietet die technische Softshell Jacke alles, was es im hochalpinen Gelände braucht: hohe Strapazierfähigkeit, viel Bewegungsfreiheit und, dank weicher Merinowolle auf der Innenseite, einen sehr hohen Tragekomfort.
 

WESTALPEN SOFTSHELL PANTS

Der „Winner“ des Outstanding Outdoor Messe Awards: Die Westalpen Softshell-Hose ist extrem komfortabel, vielseitig und bis ins Detail durchdacht – das zeigt sich zum Beispiel bei der einfach und schnell einstellbaren Saumregulierung, die nahtlos am Bergschuh abschließt und eine Gamasche ersetzt. Zum Einsatz kommen das NATURETEC LIGHT Material, abriebfeste MERINO NATURETEC RIPS Einsätze und feine Merinowolle auf der Innenseite.

 

WESTALPEN 3L LIGHT JACKET

Bis aufs letzte Gramm und kleinste Detail ist die wasser- und winddichte 3-Lagen-jacke auf anspruchsvolle Touren in alpinem Gelände ausgerichtet. Sie ist superleicht und klein packbar – und das obwohl sie mit einem extrem robusten Obermaterial gegen Fels und Eis gerüstet ist, viel Bewegungsfreiheit bietet und mit zahlreichen cleveren Features aufwartet.

 

WESTALPEN 3L LIGHT PANTS

Die PTFE-freie Dermizax® NX Membran von Toray sorgt nicht nur für Wasser- und Winddichtigkeit, sondern auch für das geringe Gewicht der technischen Hochtouren-Hose. Der Schnitt ist clean und clever, bietet viel Bewegungsfreiheit und optimalen Sitz über dem Bergschuh, während Einsätze an den richtigen Stellen für extra Strapazierfähigkeit und Komfort sorgen.

 

WESTALPEN SWISSWOOL HYBRID JACKET

Schweizer Schurwolle trifft auf tasmanische Merinofasern: SWISSWOOL und Merino-Fleece vereint in einer windabweisenden, leichten und komfortablen Jacke, die sich für die unterschiedlichen Einsätze eignet. Ein natürlicher Allrounder, der auch den alpinen Einsatz in Fels und Eis nicht scheut.

 

DER INNEREN STIMME FOLGEN: AUF ALLE 82 VIERTAUSENDER DER ALPEN



 

„Am Berg konnte ich meine Stimme zum ersten Mal hören“

Aufgewachsen ist ORTOVOX-Athletin Marlies Czerny am Fuß der Berge – hinaufzusteigen kam der Oberösterreicherin jedoch nicht in den Sinn. Als Gasthaus-Tochter kannte sie kein Wochenende, keine Ausflüge, keine Touren. Dann wurde sie Zeitungsredakteurin und arbeitete weiter sieben Tage die Woche – bis sie den ersten Schritt tat und nicht mehr stillstand.

Als Marlies‘ Chef sie zwang, endlich ihren Resturlaub zu nehmen, wusste sie nicht, was sie mit der freien Zeit (und sich) anfangen sollte. Eine innere Stimme flüsterte ihr ein, die Wanderstiefel zu schnüren und in die Berge zu gehen. Auf ihrer ersten Tour lief der Schweiß, aber Marlies verliebte sich in das Naturerlebnis am Berg. Der Aufstieg begann und er war unaufhaltsam: Am Ende stand sie auf allen 82 4000ern der Alpen. Marlies hat inzwischen ein Buch über ihre zufällige Bergsammelleidenschaft geschrieben, hält Vorträge und tourt mit ihrem Freund Andi im ausgebauten Bus durch die Bergwelt.

 

Fotograph: Hansi Heckmair Quelle: Ortovox
 

Marlies Czerny im Interview


Marlies, Du hattest früher keinerlei Bezug zum Berg. Was hat Dich zur ersten Tour getrieben?

Wenn ich das wüsste… Der Verstand war es definitiv nicht. Die Berge habe ich lange Zeit nur von unten gesehen. Sie waren gar nicht vorhanden in meiner Gedankenwelt – und plötzlich dachte ich mir: gehst mal wandern. Ich würde es wohl als Eingebung bezeichnen. Es war auf jeden Fall der wichtigste Schritt in meinem Leben. Der erste Schritt hinaus in die Natur, war ein erster Schritt zu mir selbst. Einfach weg zu sein von allen äußeren Einflüssen, von den Ablenkungen und dem Lärm – da konnte ich mich erstmals tatsächlich hören. Heute denke ich, dass das, was ich tief drinnen spüre, meine innere Stimme ist. Sie sagt mir, was mich glücklich macht.

Wie lange hast Du für die 4000er-Besteigungen gebraucht?

Sechs Jahre insgesamt. Man muss dazu aber sagen, dass es gar nicht mein Ziel war. Alles begann an diesen freien Tagen. Nach den heimatlichen Bergen hat es mich immer höher gezogen und 2011 stand ich dann auf dem Dom, 4.545 Meter hoch und wunderschön. Etwa vier Jahre später saß ich mit Andi, meinem Seil- und Lebenspartner, zusammen und schmökerte in einem Buch über die 4000er. Andi fragte, auf wie vielen ich denn eigentlich schon gestanden wäre. Ich habe nie Tourenbuch geführt. Mir ging es immer nur ums Draußensein. Ich blätterte durch den Guide und hakte ab. 62 waren es. Da dachte ich mir: Jetzt kannst du die restlichen 20 auch noch machen.

Du warst als Journalistin erfolgreich, hast Deinen Job aber schließlich gekündigt. Warum?

Es fiel mir einfach schwerer und schwerer, ausreichend Motivation aufzubringen. Ich hatte meine Sache gefunden und das kann man wirklich nur jedem Menschen wünschen. Das Schwierigste ist wohl, seine Begeisterung für etwas zu entdecken – und der weitere Weg, die Veränderung zuzulassen. Heute lebe ich in den Bergen und in gewisser Weise auch von den Bergen, weil ich über sie schreibe. Ich habe auf meine innere Stimme vertraut und dass ich das geschafft habe, steht tatsächlich über allen Viertausendern. Es ist ein großer Segen.

Kannst Du Deine Berg-Begeisterung definieren?

Im Alltag habe ich im Sekundentakt Emails beantwortet und wie wild in die Tastatur geklopft, ich war stets erreichbar und unruhig – oben auf dem Berg berührte mich das alles gar nicht mehr. Je schwieriger und fordernder es wird, desto mehr bin ich im Hier und Jetzt. Die Reduktion aufs Wesentliche hat eine ungemein befreiende Wirkung auf mich. Inzwischen haben Andi und ich unser Leben aufs wenige Wesentliche reduziert und leben in unserem Bus. Und können glücklicher kaum sein.

„Man braucht nicht viel am Berg, wenn man das Richtige hat.“

Bist Du auch in Sachen Ausrüstung Minimalistin?

Ja, einfach schon deshalb, weil man mit weniger weiterkommt. Man braucht nicht viel am Berg, wenn man das Richtige hat. Vielseitigkeit, Leichtigkeit, Schutz – wenn man einmal das optimale Set-Up gefunden hat, dann fügt sich alles. Deshalb sind für mich durchdachte Teile so wichtig, die in den unterschiedlichsten Bereichen, vom Tal bis zum Gipfel, funktionieren und flexibel einsetzbar sind. Ein Grund, warum ich mit der neuen WESTALPEN-Kollektion so happy bin.

 

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