Das Leki Trigger S System

Man sieht es vor allem im Wintersport immer häufiger. Auf der Piste genauso wie der Loipe. Die Hand greift den Stock nicht mehr durch eine Schlaufe, sondern wird auf andere Weise in der Hand gehalten. Doch was genau ist das?
Dieses System ist von Leki und nennt sich Trigger S. Diese Innovation, wie Leki sie nennt, verspricht maximale Sicherheit vereint mit Komfort. Mit dem überarbeiteten, und somit der zweiten Generation angehörigen, Klick-System kann die Schlaufe schneller und bequemer als je zuvor gelöst werden.
Zuerst im Wintersport groß geworden, kommt dieses System nun auch immer mehr im Sommersport an. Ob bei Trailrunning, Nordic-Walking- oder Wanderstöcken, dieses System erleichtert vielerlei. 
Doch wie sieht diese patentierte Sicherheitslösung aus dem Hause Leki genau aus? 

 

das unternehmen dahinter


1948 gründete Karl Lenhart in Dettingen/Teck die LEKI Lenhart GmbH. Anfangs mit einem völlig anderen Geschäftsmodell. Er entwickelte und produzierte Buchstaben aus Holz für Schriftzüge von Bäckereien und Metzgereien. Erst im Laufe der Zeit wandte er sich aus persönlicher Unzufriedenheit dem Thema der Skistöcke zu. Er selbst war leidenschaftlicher Skifahrer, doch nie wirklich zufrieden mit der damaligen Qualität und Funktionalität der Skistöcke. Durch seinen bereits vorhandenen Maschinenpark, von seiner Buchstabenproduktion aus Holz, schwenkte er um und konzentrierte sich ab da auf die Herstellung von Skistockgriffen und -teller. Bereits in den 60er Jahren schaffte es Lenhart damit in Serie zu gehen. Da er unter anderem bereits Erfahrungen im Flugzeugbau hatte, waren Rohstoffe wie Aluminium und Composite und dessen Verarbeitung keine Fremdwörter für ihn. Er begann aus diesen Materialien Skistöcke zu produzieren und ging unter dem Namen Leki 1970 an den Markt. Der Firmenname Leki setzt sich aus dem Eigentümernamen und dem Firmensitz zusammen.  Ab dem Jahr 1973 erweiterte er die Produktion und stellte ab diesem Zeitpunkt Langlaufstöcke her. Nun weg vom Unternehmen selbst und hin zur Innovation aus dem Hause Leki: dem Trigger S. 

 

das trigger s – system – zwei optionen


Generell kann man zwischen zwei verschiedenen Optionen unterscheiden. Zum einen bietet Leki eine Art Überzugsschlaufe an, die über einen normalen Handschuh gezogen wird, so muss sich nicht zwingend ein neuer Handschuh gekauft werden. Jedoch wird von Leki die Kombination aus Leki Handschuhen mit integrierter Trigger S Technologie und Trigger S kompatiblen Stöcken für maximalen Komfort und Sicherheit angeboten. Das Unternehmen verspricht hierbei eine stufenlos anpassbare Schlaufe mit breiter Auflagefläche und perfekter Passform, die die Hand sicher umschließt. Das elastische Hängeband soll den Stock durchgehend griffsicher in der Hand halten, auch dann, wenn sich der Handgriff lockert oder gar vollständig löst. Das Anbringen der Schlaufen an den Handschuh erfolgt einfach und selbst erklärend. Die rechte Schlaufe wird über den rechten Handschuh gezogen und bleibt dort auch während der gesamten Nutzung über fest. Anschließend soll die Schlaufe via des Klettverschluss festgezogen werden. Diese darf ruhig straff sitzen, hierbei sollte jeder selbst für sich entscheiden, was er noch als angenehm empfindet. Als letztes wird die gewünschte Position der Schlaufe mittels des vertikal verlaufenden Bandes zwischen Daumen- und Zeigefinger-Mitte und dem horizontalen Band, das der Befestigung dient, eingestellt. Nachdem die rechte Seite eingestellt worden ist, folgen die gleichen Schritte nochmals für den linken Handschuh.

Noch einmal kurz rekapituliert:
Die Schlaufe wird, durch eine ringartige Öffnung aus reißfestem Material, einfach in den Griff ein- bzw. durch Knopfdruck ausgeklickt. Bei größerer Zugbelastung, beispielsweise bei einem Sturz, löst sie nach oben aus. Die Verletzungsgefahr wird dadurch verringert, da „herumwirbelnde“ Stöcke nicht in Körpernähe sind.

Die Funktionsweise und Technik selbst, wird im nächsten Kapitel nochmals näher erläutert. Zuvor folgt die zweite Option, zur Nutzung des Trigger S. 

 

Passende Ski Alpin Stöcke mit Trigger S: 

 

 

 

Zum Anderen hat Leki einen Handschuhe entwickelt, in welchem das System bereits integriert ist. Hierbei ist keine zusätzliche Überzugsschlaufe notwendig. In die, auf das System abgestimmte, Handschuhkollektion hat LEKI die „Trigger Loop“ direkt eingearbeitet. Die komplette Schlaufe wurde so in den Handschuh eingearbeitet, dass lediglich eine kleine ringförmige Öffnung aus sehr flexiblem und extrem reißfestem Material an der Innenhand des Handschuhs zu sehen ist. Der Powerframe ist auf jede Größe exakt abgestimmt, unterstützt die Stabilität und sorgt für eine ideale Kraftverteilung über den kompletten Handschuh. Die Kollektion deckt die komplette Bandbreite ab und beinhaltet Modelle für Rennsportler und Komfortskifahrer, Fingerhandschuhe und Fäustlinge in Damen-, Herren- und Kinderausführungen.

 

Passende Ski Alpin Handschuhe kompatibel mit Trigger S:

 

 

Passende Langlaufstöcke mit Trigger S:

 


 

Passende Langlaufhandschuhe Handschuhe kompatibel mit Trigger S:

 


 

 

die technik dahinter 


Sicherheit hat bei Leki höchste Prioriät. Aus diesem Grund hat das Unternehmen mit dem Sicherheitssystem Trigger S die erste Sicherheitsbindung im Skistock hervor gebracht. Trigger S soll für einfachstes und schnelles  Handling in Kombination mit einem komplexen Sicherheitssystem im Stock stehen. Ein langhubiges Federsystem weist absolute und konstante Auslösewerte beim Zug nach oben auf. Die Verbindung zwischen Griff und Schlaufe wurde auf eine ringartige Öffnung aus reißfestem Material minimiert. Die beste Kombination aus Sicherheit und Komfort wird durch die Nutzung des Trigger S Stocks und des dazu passenden Handschuhs erreicht. Kurz zusammengefasst bietet Trigger S perfekten Komfort, maximale Sicherheit und beste Kraftübertragung.

 

 

credits @Leki
 

 

 

Hier findest du noch passendes Zubehör dazu: 

 


 

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