Atomic ist Skifahren. So kurz. So einfach. Atomic gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Marken des Wintersports. Dass die Ski bis heute im österreichischen Altenmarkt entwickelt und gefertigt werden, ist dabei weit mehr als Tradition. Der Standort im Pongau ist Teil der Identität des Unternehmens und ein wesentlicher Grund dafür, wie Atomic arbeitet, denkt, Innovation vorantreibt und Skisport versteht. Und lebt.
Altenmarkt: Produktionsstandort mit besonderer Nähe zum Berg
Angefangen hat alles 1955. Alois Rohrmoser hat in seiner Stellmacherei den Grundstein gelegt und in Eigenregie 40 Paar Ski pro Jahr gefertigt. Nur 13 Jahre später gewinnt Olga Pall auf Atomic Ski Abfahrtsgold bei den Olympischen Spielen in Grenoble. Und das war erst der Anfang: Seitdem entstehen in Altenmarkt Ski, die weltweit gefahren werden – und auf dem Podest landen oder in Skifilmen zur Selbstverständlichkeit gehören. Von Mikaela Shiffrin über Michelle Parker und Bobby Brown bis zu Marcel Hirscher, Hermann Maier oder Benni Raich.

Der Standort in unmittelbarer Nähe anspruchsvoller Pisten ermöglicht eine enge Verzahnung von Entwicklung, Test und Produktion. Prototypen können innerhalb kürzester Zeit auf Schnee gebracht, überprüft und weiter optimiert werden.
Zugleich ist die Produktion geprägt von einer Kombination aus Hightech und Handarbeit. Auch moderne Fertigungsmethoden ersetzen nicht die Expertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
- Holzkerne werden präzise gefräst und angepasst.
- Materiallagen werden sorgfältig per Hand positioniert.
- Jede Kante erhält individuell ihren Feinschliff.
- Jeder Ski durchläuft eine abschließende Qualitätskontrolle.
Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Atomic auch bei großen Stückzahlen reproduzierbar hohe Qualität liefern kann. Und das seit 70 Jahren. Die Produktion bleibt dabei bewusst in Österreich – mit kurzen Wegen, klaren Prozessen und einer engen Bindung an regionale Wertschöpfung.


Überzeugte Verantwortung: Nachhaltigkeit im Fokus
Atomic beschäftigt sich seit über 30 Jahren intensiv mit umweltverträglicher Produktion. Und das aus einem Grund: Wintersport braucht stabile ökologische Rahmenbedingungen. Dementsprechend arbeitet das Unternehmen konsequent an Verbesserungen entlang der gesamten Wertschöpfung.
Wichtige Schritte der vergangenen Jahre sind:
- Umstellung auf regionale Biomasse als Energiequelle (2005).
- Einführung von Wärmerückgewinnungssystemen in der Produktion (2013).
- Recycling von Sägespänen, wodurch jährlich rund 18,9 Tonnen CO₂ eingespart werden (seit 2021).
- Aufbau eines eigenen Nachhaltigkeitsteams und Durchführung von standardisierten LCA-Lebenszyklusanalysen für Ski, Skischuhe und Tourenmodelle (ab 2022).
- Zertifizierung nach ISO 14001 für systematisches Umweltmanagement (2023).
Doch Nachhaltigkeit bei Atomic besteht nicht nur aus Projekten oder Zahlen. Die Marke ist eng mit den Bergen verbunden. Und genau aus diesem Gefühl heraus versteht Atomic verantwortungsvolles Handeln als Haltung. Viele Entscheidungen beginnen mit der Frage: Wie können wir den Wintersport so gestalten, dass er auch in Zukunft möglich bleibt?


Deshalb fließt heute in jede Produktentwicklung der Anspruch ein, Ressourcen zu schonen, Materialien bewusster einzusetzen und Ski zu bauen, die lange halten und reparierbar bleiben. Gleichzeitig arbeitet Atomic daran, Produkte am Ende ihres Lebenszyklus besser zu verwerten. Wie etwa durch Rücknahmeprojekte, neue Recyclingideen oder Pilotversuche für kreislauffähige Komponenten. Dieses Engagement wächst Jahr für Jahr weiter und zeigt, wie ernst Atomic den Schutz jener Berge nimmt, die gleichzeitig Arbeitsraum und Inspiration sind.
Das Engagement von Atomic hört allerdings nicht bei den eigenen Produkten auf. Seit 2023 veröffentlich die Marke jedes Jahr einen Klimaschutzbericht und setzt sich darin unter anderem selbst ehrgeizige Ziele.
Atomic arbeitet aber nicht nur an der eigenen Klimabilanz, sondern sieht sich auch als Bindeglied in der Branche und hat 2023 den ersten Klimagipfel der Wintersportindustrie initiiert: Im September 2023 kamen Vertreter der gesamten Wintersportindustrie
zusammen, um Lösungen zur Reduzierung der gemeinsamen
Klimabelastung zu diskutieren. Der Gipfel wurde von Atomic organisiert und von Protect Our Winters (P.O.W.) und der Federation of the European Sporting Goods Industry (FESI) unterstützt. Der Gipfel hat erstmals Teilnehmende von 28 Marken, 20 Branchenverbänden und 8 Zulieferern an einen Tisch gebracht. Ziel ist es, die eigenen Herausforderungen besser zu verstehen
und Wege zu ihrer Bewältigung zu finden.
70 Jahre Entwicklung mit Blick nach vorn
Atomic blickt auf eine Geschichte zurück, die vom Pioniergeist der ersten Jahre bis zur heutigen Hightech-Produktion geprägt ist. Gleichzeitig ist der Blick klar nach vorne gerichtet. Das gilt für Rennsporttechnologien ebenso wie für All-Mountain-, Freeride- oder Tourenski.

Zum Jubiläum wird deutlich, wofür Atomic steht:
- Langlebige und qualitativ hochwertige Produkte,
- eine Produktion, geprägt und beeinflusst von den Bergen
- kontinuierliche Innovation,
- und eine klare Haltung, wenn es um Nachhaltigkeit geht.
Die Verbindung aus regionaler Verankerung und internationaler Ausrichtung bleibt der Kern der Marke. Atomic versteht sich als Teil des alpinen Ökosystems und als Unternehmen, das Verantwortung dafür übernimmt, dieses System zu erhalten.

we are skiing. auch in zukunft.
Atomic nutzt das Jubiläum, um die eigene Rolle im Wintersport zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um Zukunftsfähigkeit. Ski sollen nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen Beitrag dazu leisten, dass kommende Generationen den Bergsport in seiner Vielfalt erleben können.
Die Produktion in Altenmarkt, das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein konsequenter Blick auf Nachhaltigkeit bilden dafür die Grundlage. Was vor 70 Jahren mit den ersten handgefertigten Ski von Alois Rohrmoser begann, ist heute eine moderne, verantwortungsorientierte Marke mit einem klaren Ziel: den Skisport bewahren und weiterdenken.
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