Baumstamm mit freiliegenden Wurzeln auf einem Boden aus pinken Blüten, Patagonia Logo oben rechts.

Nachhaltigkeit bei Patagonia: „Work in Progress“

Wenn wir über das Thema Nachhaltigkeit bei Patagonia sprechen, dann geht es nicht um Perfektion. Und genau das macht der aktuelle Bericht deutlich. Patagonia schreibt selbst, dass kein Unternehmen – auch Patagonia nicht – der Umwelt mehr zurückgeben kann, als es ihr nimmt. Jede Jacke, jeder Rucksack, jedes Produkt benötigt Ressourcen.

 

Patagonia macht sichtbar, wo das Unternehmen heute steht und wo noch Herausforderungen bestehen. Genau darum geht es im aktuellen Bericht. Er trägt ganz bewusst den Titel: „Work in Progress“.

 

Die Richtung zählt

Nachhaltigkeit ist bei Patagonia kein Ziel, das man irgendwann erreicht. Es ist ein fortlaufender Prozess. Dies macht der Bericht ziemlich klar. Patagonia beschreibt ihre eigene Entwicklung als etwas, das manchmal chaotisch ist, manchmal schmerzhaft, aber letztlich immer ein Schritt nach vorne.

 

 

Patagonia Logo auf grünem Hintergrund mit dem Zitat „Aktivismus ist eine ewige Aufgabe.“ Rechts daneben eine Luftaufnahme von vielen bunten Booten im Wasser.

 

„Aktivismus ist eine ewige Aufgabe.“

Das ist eine Kernaussage von Patagonia. Das Unternehmen beschreibt damit den Anspruch, den eigenen Weg kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das bedeutet konkret: ständig hinterfragen, anpassen und neu denken.

 

Hier geht’s zum vollständigen „Work in Progress“-Bericht von Patagonia

 

Was steckt hinter dem „Work in Progress“-Bericht?

Der Bericht zeigt, wo Patagonia aktuell steht und welche Themen sie beschäftigen. Dabei geht es nicht nur um Produkte oder Materialien, sondern um das gesamte Unternehmen. Von Lieferketten über Klimaziele bis hin zu sozialen Themen.

 

Aber warum veröffentlicht Patagonia diesen Bericht? Nach Angaben des Unternehmens soll der Bericht transparent darstellen, was bereits umgesetzt wurde und wo weiterhin Herausforderungen bestehen.

 

Wir von Sport Conrad finden es gut, wenn Marken nicht nur ihre Erfolge zeigen, sondern auch ihre offenen Baustellen sichtbar machen. Denn genau dort beginnt Veränderung. Für uns erleichtert das die Einordnung von Produkten, Materialien und Herstellungsprozessen und unterstützt uns dabei, unsere Kundinnen und Kunden fundiert zu beraten.

 

Was läuft bereits gut?

Auch wenn Patagonia die eigene Entwicklung kritisch beschreibt, nennt der Bericht verschiedene Fortschritte. Drei Beispiele:

 

Ein Großteil der verwendeten Materialien ist nach Angaben von Patagonia mittlerweile recycelt oder zertifiziert. Laut Bericht gelten 84  Prozent aller Stoffe und Materialien als „preferred materials“, also Materialien, die Patagonia gegenüber konventionellen Alternativen bevorzugt.

 

Über 95 Prozent der Produkte werden nach Angaben von Patagonia in Fair Trade Certified™-zertifizierten Fabriken hergestellt. Die Zertifizierung umfasst unter anderem Anforderungen an Arbeitsbedingungen sowie zusätzliche finanzielle Leistungen für die Beschäftigten.

 

Schon 2012 hat Patagonia das Programm Worn Wear ins Leben gerufen. Die Idee dahinter ist einfach und gleichzeitig wirkungsvoll: die Nutzungsdauer von Produkten zu verlängern. Reduce, Repair, Reuse. Wenn du ein Produkt kaufst, endet für Patagonia die Verantwortung nicht beim Verkauf. Ziel ist es, dass es so lange wie möglich genutzt wird. Durch Reparaturen, Weitergabe oder Wiederverkauf bleibt das Produkt im Umlauf und Ressourcen werden geschont.

 

 

Patagonia Logo auf orangem Hintergrund mit dem Zitat „Nichts, was wir tun, ist nachhaltig.“ Rechts daneben eine Person in Outdoor-Kleidung in einer großen Lagerhalle mit Regalen.

 

 

Wo gibt es Herausforderungen?

 

 „Nichts, was wir tun, ist nachhaltig.“

 

Diese Aussage stammt aus dem Bericht und soll nach Angaben von Patagonia verdeutlichen, dass jedes Produkt Auswirkungen auf Umwelt und Ressourcen hat.

 

Patagonia beschreibt offen, dass die Emissionen zuletzt leicht gestiegen sind. Als Gründe nennt das Unternehmen unter anderem den Produktmix. Außerdem weist Patagonia darauf hin, dass auch recycelte Materialien Energie benötigen und nicht unbegrenzt wiederverwertbar sind.

 

Der Bericht macht deutlich, dass Patagonia die Auswirkungen der eigenen Produkte als fortlaufende Herausforderung betrachtet und den eigenen Weg entsprechend weiterentwickeln möchte.

 

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Relevanz für Sport Conrad

Als Händler stehen wir zwischen den Marken und Konsumenten. Damit tragen wir eine große Verantwortung. Wir entscheiden bewusst, welche Marken wir führen und welche Produkte wir empfehlen. Unsere Rolle sehen wir darin:

 

  • Produkte anzubieten, die langlebig sind
  • dich über Hintergründe zu informieren
  • Reparatur und Pflege zu fördern
  • bewusste Kaufentscheidungen zu unterstützen

 

Nachhaltigkeit entsteht durch viele kleine Entscheidungen von Unternehmen, von Händlern und von dir. Genau deshalb verstehen wir sie als gemeinsamen Prozess, den wir zusammen mit dir und unseren Marken Schritt für Schritt weitergehen.