Trailrunning Essentials

Die Sonne scheint und es wird endlich wieder Frühling. Dein Bewegungsdrang zieht dich raus an die frische Luft, denn Du willst dieses Jahr aus Deinen üblichen Bahnen ausbrechen und lieber über Stock und Stein, durch Wald und Wiese und über alle Berge laufen? Dann ist Trailrunning genau das Richtige für Dich.

Trailrunning – das Laufen im Gelände – stellt andere Herausforderungen an Deinen Körper, als herkömmliches Laufen bzw. Joggen. Du musst mehr Unebenheiten im Boden ausgleichen, läufst Bergauf und Bergab und belastest damit Füße, Bänder, Muskeln und Knie anders, als beim klassischen Laufen. Damit Du für Deinen ersten Lauf gut gewappnet bist, haben wir für Dich zusammengefasst, was du als Einsteiger*in beachten solltest.

Wenn Du eher zu den Fortgeschrittenen gehörst oder nach diesem Artikel mehr zum Thema Trailrunning erfahren möchtest, dann findest du in unserem Blog noch weitere interessante Berichte in der Kategorie Trailrunning.

 

1. Trailrunning Schuhe

Die speziellen Trailrunning Schuhe unterscheiden sich von normalen Laufschuhen darin, dass sie insgesamt steifer und robuster sind. Da du im Gelände über unebenen Boden läufst, ist die Gefahr umzuknicken wesentlich höher. Du brauchst also einen möglichst guten Halt im Schuh. Besonders im Frühling ist der Boden häufig auch mal matschig oder rutschig ist, daher sollte Dein Schuh außerdem eine griffige Sohle mit einem guten Profil haben. Es gibt aber nicht „das“ beste Modell, denn jede Marke hat verschiedene Passformen. Es lohnt sich also verschiedene Schuhe anzuprobieren.

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2. Trailrunning Bekleidung

Achte auf atmungsaktive Kleidung. Bergauf wird dir schnell warm, bergab willst du aber nicht völlig auskühlen. Wir empfehlen also das Zwiebelprinzip: lieber mehrere Lagen als einen dicken Pulli. Merinowolle ist schön atmungsaktiv, wärmt dabei aber gut und trocknet schnell. Ein Stirnband vermeidet, dass dir Schweiß in die Augen rinnt. In den Alpen solltest du zudem auf jeden Fall immer einen leichten Wind- und Regenschutz dabeihaben. Laufsocken, die eng anliegen vermeiden das Scheuern im Schuh, das meistens Blasen nach sich zieht.

 

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3. Das Wetter

Nimm dir auf jeden Fall Zeit bevor du losläufst einmal das Wetter zu checken. Dabei lohnt sich neben dem Wetterbericht auch ein Blick in den Himmel. Gerade in den Alpen bilden sich Gewitter oft schnell und lokal, und bei einem Lauf von einem Gewitter überrascht zu werden ist echt unangenehm. Bei gutem Wetter vergiss nicht Deine Haut mit einem Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor zu versorgen. Eine Sonnenbrille bietet wichtigen Schutz für die Augen. Im Sommer solltest du eine Kopfbedeckung tragen um einen Sonnenstich zu vermeiden.

 

 

4. Routenwahl und GPS

Es gibt online viele Plattformen auf denen Du dir schöne Routen heraussuchen kannst. Achte bei Deinen ersten Läufen aber darauf, dass Du dich nicht bei Tempo, Art der Strecke und Länge nicht überforderst. Das nimmt Dir sonst den Spaß und Überlastungen halten Dich in der Folge eher auf. Über ein GPS-Programm auf dem Handy oder mit einer Fitnessuhr kannst Du deine Route verfolgen, auch damit du dich nicht verläufst.

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5. Essen und Trinken      

Das A & O für einen gesunden Lauf ist genug Hydration. Vorher, ab circa einer Stunde Laufen auch während und nach deinem Lauf genug zu trinken unterstützt auch eine schnelle Regeneration deines Körpers. Wenn du länger läufst und unterwegs Hunger bekommst, empfehlen wir dir Energieriegel, die unterwegs für den nötigen Kick sorgen können.

 

6. Rucksack mit dem Trinksystem

Für Trailläufer gibt es spezielle Laufrucksäcke, die besonders leicht gebaut sind und dabei eng am Körper anliegen, damit sie nicht bei jedem Schritt hüpfen. Die Rucksäcke sind für verschiedene Trinksysteme konzipiert. Mit einem Trinksystem kannst du direkt über einen Schlauch trinken und musst nicht jedes Mal den Rucksack absetzen.

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7. Trailrunning-Stöcke

Ja, Stöcke machen Sinn beim Trailrunning. Zugegeben, es ist gewöhnungsbedürftig, aber Stöcke entlasten maßgeblich die Knie und Beinmuskulatur. Zudem erhöhen Laufstöcke nachweislich die Trittsicherheit, denn Du hast mit den Stöcken einfach zusätzlichen Halt auf dem Boden und kannst so auch Stürze vermeiden. Aber nur, wenn Du sie richtig anwendest. Da lohnt es sich auf jeden Fall zu üben.

 

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Auf die Tür, Schuhe geschnürt und los…


Wenn du merkst, dass Du Spaß am Trail Running findest, dann lohnt sich eine eingehendere Beschäftigung mit Lauftechnik, Stockeinsatz und der physischen Vor- und Nachbereitung eines Laufs. Aber jetzt lauf erstmal los! Wir wünschen dir viel Spaß da draußen!

Und wenn Du zu den Ehrgeizigen gehörst und ein Ziel brauchst, dann nimm dir doch gleich vor beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival von inov-8 oder beim berühmt berüchtigten ZUT – Zugspitz Ultra Trail – mitzulaufen. Dort kannst du zwischen verschiedenen Distanzen auswählen und es ist bestimmt was dabei, wofür es sich jetzt zu trainieren lohnt. Und wenn du dann noch nicht genug hast vom Wettbewerb, dann findest Du auf unserem Blog einen Beitrag zu den besten Trailruning Events in Europa.

 

© Dynafit / Scott