Splitboard Guide für Ladies

Geht es Dir auch so, dass Du Snowboard fährst, Dich aber Pisten, das Anstehen, die vielen Leute und vielleicht auch die teuren Liftpässe nerven? Dann ist Splitboarden wahrscheinlich genau das Richtige für Dich! Dieser Guide hilft Dir auch, wenn Du Dir gerade einfach nicht sicher bist, für welches Board Du Dich entscheiden sollst und Dir wünschst, einmal alle frauenspezifischen Splitboards direkt theoretisch vergleichen zu können. 

Unser Ambassador Ana Zirner hat sich für Dich auf den Weg zum Splitboard Festival am Achensee gemacht, um dort alle aktuellen Splitboards für Ladies einmal auf Herz und Nieren zu testen. In unserem Splitboard Guide für Ladies stellt sie Dir alle Splitboards für Frauen vor, und gibt Dir ein paar nützliche Tipps, die Dir den Umstieg vom Snowboard auf das Splitboard erleichtern können.

 

 

Das Eine splitboard, das alles kann gibt es einfach nicht


Vorweg sei aber gesagt, dass es natürlich auch beim Splitboarden für die unterschiedlichen Levels, wie auch für unterschiedliche Fahrstile verschiedene Bretter gibt. Eine der häufigsten Fragen beim Splitboardkauf ist „was ist denn das beste Splitboard“? Und wie so oft gibt es auch hier nur eine Antwort: es gibt keine eierlegende Wollmilchsau – das Eine Brett für Alles, das alles kann, das gibt es einfach nicht. Vielmehr kommt es darauf an, wie Deine Fahrgewohnheiten, Deine Vorlieben, Dein Schwerpunkt, Dein Gewicht, Deine Größe und nicht zuletzt natürlich auch Dein Können sind. Wir versuchen hier also möglichst subjektiv zu beschreiben, wie sich die Bretter anfühlen und für wen wir glauben, dass sie geeignet sind.

Seit ein paar Jahren sind Splitboards nun endlich so weit entwickelt, dass man kaum noch einen Unterschied zu einem normalen Snowboard feststellen kann. Seitdem können wir guten Gewissens sagen: die Splitboards, die es jetzt gibt, und die spezifisch für Frauen entwickelt und gebaut sind, die können was! Denn zum ersten Mal merkst Du auf der Piste auch bei höherer Geschwindigkeit kein Flattern mehr zwischen den Latten. Endlich gibt es Splitboardbindungen, die Dir nicht entweder die Finger einklemmen, im Aufstieg elendig laut klappern, oder die in Schnee und Eis so verkeilt sind, dass Du oben mindestens einen Schraubenzieher, wenn nicht einen Bunsenbrenner gebraucht hast, um sie zu lösen.

Auf dem Splitboard Festival am Achensee bieten sieben von zehn Herstellern frauenspezifische Splitboards an. Neben reinen Frauen-Splitboards hat Ana auch ein paar Unisex-Modelle für Dich getestet, die man auch als Frau noch gut fahren kann. Aufgrund der Schneebedingungen war vor Ort leider kein Test im Powder möglich, natürlich schade, aber so musste die Piste herhalten und damit konnte unter den gleichen Bedingungen jedes Board unmittelbar verglichen werden.

 

 

Warum gibt es spezielle Splitboards für Frauen und was unterscheidet sie von Unisex- oder Männermodellen?


Genau wie bei den normalen Snowboards auch, unterscheidet sich ein Splitboard für Frauen darin, dass es tatsächlich anders konstruiert wird, als eines für Männer. Es ist also nicht nur eine weiblichere Grafik darauf. Splitboards für Frauen unterscheiden sich von denen, die es für Herren gibt, allem vorweg sind diese anderes aufgebaut, und an die weibliche Bedürfnisse einer Frau angepasst. Das ist jetzt nicht nur Marketing-Bla-Bla, sondern das ist wirklich so. 

 

Eine Frau ist einfach kein Mann

Es gibt sie, die Gründe, warum frauenspezifische Splitboards ihren Weg in die Regale der Händler gefunden haben. Um es ganz kurz und knapp auf den Punkt zu bringen: eine Frau ist nun einfach kein Mann. Frauen haben einen anderen Körperbau, ein anderes Gewicht, eine andere Größe, einen anderen Körperschwerpunkt, Frauen sind schmäler und haben kleinere Füße und Frauen haben eine andere Kraftübertragung als Männer. Schaut man ein Jahrzent zurück so haben sich Splitboards für Herren und Damen, wenn es denn ein frauenspezifischen Angebot gab, meist nur anhand der Grafik unterschieden. Doch damit ist zum Glück Schluss, denn die Hersteller haben erkannt, dass Frauen mehr fordern als eine hübsche Grafik. Seit dieser „Revolution“ werden immer mehr Bretter den Bedürfnissen der Damenwelt angepasst. Die Splitboards sind nicht nur leichter geworden, sondern wurden auch schmäler konstruiert und es gibt sie in kürzeren Längen.

 

Im Kern liegt die Kraft

Einen der wichtigsten Unterschiede macht der Kern des Splitboards aus. Im Vergleich zum selben Modell in der Männerversion kann das Frauenbrett etwas mehr Flex in der Torsion (=Verdrehung) haben, da eine Frau weniger Kraftaufwand verwenden muss um proportional den selben Druck auf das Brett auszuüben. Und ja, im Fahrgefühl macht sich das sehr deutlich bemerkbar. Das wird jede Frau merken, die bisher nur Männerboards gefahren ist, und plötzlich ein Frauenboard unter den Füßen hat: alles geht plötzlich leichter, dreht sich besser und macht einfach viel mehr Spaß. Die Arbeit, die technische Präzision und die Kraft, die ein Männermodell gekostet hat, halbiert sich scheinbar – ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Frau mit den neuen Damen-Bretter wirklich schnell auf ein neues Level kommt. Natürlich kann man als Frau auch Männermodelle fahren und das tun auch sicherlich einige, aber dennoch ist es nicht schlecht sich der Unterschiede bewusst zu sein.

 

Die Nachfrage bestimmt das Angebot

Auch wenn viele Marken immer noch weit weniger Modelle für Frauen auf den Markt bringen, als für Männer, so ist die Auswahl heute doch wesentlich besser als noch vor ein paar Jahren. Auf dem Splitboard Festival 2019 lag beispielsweise der Anteil der weiblichen Teilnehmerinnen bei circa 35%, was ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den letzten Jahren ist.

Gleichzeitig muss man natürlich sagen, dass die Nachfrage nach Splitboards von Frauen immer noch wesentlich geringer ist, als die der Männer. Man könnte zwar fragen, ob das auch am geringeren Angebot liegt, aber der Markt argumentiert anders herum: er orientiert sich an der Nachfrage. Je mehr von uns Frauen also splitboarden wollen, ein umso breiteres Spektrum an Boards wird es geben. Also let’s go Ladies.

Wenn Du wissen willst, was Du alles zum Splitboarden brauchst, welche Bindungssysteme es gibt, ob Splitboardboots wirklich notwendig sind und was Du beim Kauf von Fellen für Dein Splitboard beachten musst, dann lies Dir unseren großen Splitboard Guide durch. 

 

 

Welche Splitboards gibt es für Frauen und was können sie?


Die folgende Übersicht soll Dir einen Überblick aller Splitboards für Frauen geben, die unsere Ana auf dem Splitboard Festival am Achensee für Dich getestet hat 

 

 

Amplid „Lovelife“ 


Beim Amplid Lovelife handelt sich um ein echtes Frauenboard, bei dem wir das Gefühl hatten, dass es sich fast von allein fährt. Es kann riesig viel Spaß machen und zeigt im Fahren viel Humor. Es ist drehfreudig und hat Schmackes, fühlt sich dabei aber stabil und zuverlässig an. Der Belag ist schnell und robust und sorgt dafür, dass Du bei regelmäßigem Waxen Deine Ridingbuddies schnell abhängst. Es verzeiht kleine Fehler etwas mehr als das „Milligram“ und wird sicher auch auf der Piste ein guter Begleiter für Dich sein. Wir empfehlen das Board all jenen Riderinnen, die nicht sehr viele Touren machen und auch eher leichtere Touren vorziehen, die aber ein Board wollen mit dem sie sowohl auf der Piste, als auch im Powder Spaß haben. Es eignet sich für versierte Anfängerinnen ebenso wie für fortgeschrittene Fahrerinnen, die besonders spritzige Bretter mögen mit dem man gut ein bisschen jibben und jumpen kann. Außerdem ist das Preis-Leitungsverhältnis wirklich hervorragend.

Technisch: 

Das „Lovelife“ ist ein direktionaler Camber, mit einem Aufbau aus triaxialem Holzkern (Pappel), Fieberglas und Topsheet. „Basalt Suspension Strips“ in Nose und Tail sorgen dafür die Vibration zu bändigen und die „Sintered* 7 Base“ ist ein schneller und robuster Belag. „Split Tune“ nennt sich die Technik bei der die Ecken und Kanten an Nose und Tail nach der effektiven Kantenlänge ein wenig abgerundet werden, um ein Absplittern des Topsheets während des Aufstieges zu vermindern. Das Board ist mit allen Bindungssystemen kompatibel und wird mit den Ultra-Clips von Karakoram zusammengehalten.

 

 

 

 

Amplid „Milligram“


Das „Milligram“ von Amplid ist die fortgeschrittene Karbon-Version des „Lovelife“, und kein spezifisches Frauenboard. Durch sein leichtes Gewicht bietet es sich aber dennoch gut an und ist sozusagen die „große Schwester“ des „Lovelife“. Es fordert ein technischeres und sichereres Fahren, bietet dann aber viel Präzision und Fahrfreude. Die breite und flach ansteigende Schaufel sorgt auch im tiefen Powder für einen surfartigem Auftrieb, ohne dass die Nose dabei gestaucht wird. Das Brett ist leicht, aber stabil und eignet sich in seiner Steifigkeit besonders für gute Boarderinnen, die auch mal anspruchsvolle Touren gehen wollen. 

Technisch: 

Auch das „Milligram“ ist ein direktionaler Camber, allerdings mit Karbon gebaut, also torsionssteifer, insgesamt fester und dabei aber leichter. Der Aufbau besteht aus dem Holzkern auf dem direkt das Karbon liegt und dem Topsheet. Der „BBP Holzkern“ besteht aus Pauwlonia-, Balsa- und Birkenholz. „Tanga-Tech“ nennt sich die Konstruktion, die an Nose und Tail entlang des Randes aufgepresst wird, damit das Karbon nicht absplisst. „Powder Pontoon“ sind breite Karbonbänder, die unter der Bindung angebracht werden, damit man auch über Löcher gut drüberkommt, ohne dass das Board bricht. Die „Sintered 7HD Base“ ist ein extrem schneller Belag, der in allen Schneebedingungen funktioniert und durch seine Härte sehr robust gegen Beschädigung ist. 

 

 

 

Arbor „Swoon“


Das Swoon ist ein wirklich starkes und feminines Board, bei dem man spürt, dass es speziell für Frauen entwickelt wurde. Es macht große Freude und bietet dank der Grip-Tech Nasen sowohl stabilen Kantengrip auf der eisigen Piste, als auch genug Flex zum Spielen. Es vereint die Forderung nach präzisen Fahreigenschaften mit Fahrspaß und Leichtigkeit. Die Form baut auf dem „reclined“ Rocker System auf, das heißt der Rocker ist ein Stück Richtung Tail verlagert, wodurch es mehr Auftrieb hat und auch der Aufstieg erleichtert wird. Auch wenn das „Swoon“ besonders für’s Backcountry konstruiert wurde, macht es auch auf der Piste viel Spaß und man kann damit nach Herzenslust surfen, pesen, jibben und jumpen. Wir empfehlen das Board eigentlich jeder Fahrerin, wobei eine Anfängerin oder insgesamt wenig erfahrene Riderin damit möglicherweise anfangs deutlich herausgefordert wird. Eine versierte Fahrerin lässt das Board sicher nicht im Stich. Mit Maria-France Roy findet sich eine der vielseitigsten und versiertesten Backcountry Snowboarderinnen im Arbor Team. Mit Mary Rand unterstützt man bei Arbor eine weitere starke Frau, die erst kürzlich im Hause Vans einen eigenen Pro-Model Boot erhalten hat. Wir sind gespannt zu sehen, wie die Erweiterung der weiblichen Fraktion im Arbor Team in den nächsten Jahren voran getrieben wird.

Technisch:

Das Swoon ist ein sogenanntes Mountain Twin. Dies bedeutet, dass es zwischen den äußeren Kontaktpunkten eine Twin Geometrie hat, wobei die Nose allerdings 1cm länger ist, als das Tail, um einen noch besseren Auftrieb im tiefen Schnee zu gewährleisten. Zudem findet sich im Swoon Splitboard Arbor’s „Reclined Parabolic Rocker“, bei dem das Rocker Profil zum Tail hin ein wenig flacher ausfällt als es beim solid Swoon Rocker der Fall ist, wodurch die Auflagefläche der Felle beim Aufstieg erhöht wird. Es ist vergleichbar mit der Männerversion „Coda“, das ebenfalls aus dem extrem leichten und stabilen Bambusholz gebaut ist. Der Single Malt Kern besteht aus 100% nachhaltig angebautem Holz, und der Belag ist selbstverständlich gesintered. Das Board kommt mit Karakoram Splitboard Clips, lässt sich aber auch mit der Spark R&D gut fahren.

 

Nachhaltigkeit:

Produziert werden die Arbor Boards in Dubai, was zunächst merkwürdig klingt. Tatsächlich ist des Emirat am persischen Golf aber eine Art Vorreiter in Sachen nachhaltiger Energie und umweltfreundlicher Produktion. Die recht junge Fabrik SWS wird jetzt schon mit 98% Solarenergie (bis zum Jahr 2020 werden es 100% sein) betrieben und ist auch bezüglich der sozialen Aspekte (etwa ein Betriebskindergarten), der Arbeitsbedingungen sowie im Bezug auf die Qualität der Produkte vorbildlich, was mittlerweile viele namhafte Mitbewerber dazu veranlasst hat, Teile ihrer Produktion von China in den Goldstaat zu verlagern.. Da die Boards so oder so international vertrieben werden, sind lange Transportwege hier relativ. 

 

 

Burton „Anti Social“


Das „Anti Social“ ist ein wahrer Allrounder und recht einfach zu fahren. Für versiertere Fahrerinnen ist das Board etwas zu unspezifisch und seine Ausrichtung ist unentschieden. Eine Umsteigerin kann mit dem Board aber sowohl neben, als auch auf der Piste große Freude haben. Es floatet leicht und bietet dennoch die Möglichkeit es einfach zu kontrollieren.

Wir haben mal bei Burton nachgefragt, was sie zu Thema Frauen und Splitboards zu sagen haben und die Product Managerin Lesley Betts, die für den Hardgoodsbereich bei Burton verantwortlich ist, meinte dazu:

 

We focus on products for riders – all types of riders. We strongly feel that we provide the best quality in performance and progression when it comes to female snowboarders. The splitboard market is small, but growing, and It’s important to offer products to the women who are out there finding their own lines. We wanted to provide them with the opportunity to do that with our Family Tree Anti-Social Splitboard.

 

Technisch:

Das „Anti Social“ ist ein direktionaler Camber, mit einem 12mm tapered Shape.  Channel Montagesystem erleichtert die schnelle Montage und Einstellung der Bindung. Im „Anti-Social“ ist ein Holzkern verbaut und es wird der biobasierte Super Sap Harz verarbeitet. 

 

Nachhaltigkeit:

Bei der Family Tree Serie von Burton, spielt Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Der Belag ist aus recyceltem Material und die Boards werden aus verantwortlich gewonnenem Holz hergestellt. Definiert wird das über den Standard des „Forest Stewardship Council™“ (FSC), das sicherstellt, dass das Holz nicht illegal gewonnen wurde, sondern aus natürlichen und nicht schutzbedürftigen Wäldern stammt. Laut Website verpflichtet sich Burton zu 100 % fairen Arbeitspraktiken und sicheren, menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in seiner gesamten Lieferkette und setzt sich ambitionierte Ziele bezüglich der Nachhaltigkeit bis 2020.

 

 

Jones „Solution“ 


Bei dem „Solution“ handelt es sich um ein direktionales Twin-Board, das wirklich auf ganzer Linie Spaß bringt. Es ist verlässlich, fordernd, verantwortungsvoll und trotzdem erlaubt es das Spiel. Man kann damit wunderbar auch Switch fahren, der Rocker liegt aber mehr in der Nose. Allerdings ist es auch ein anspruchsvolles Board, das präzise gefahren werden will. Das Topsheet ist aus Rizinussamen gemacht und sorgt dafüpr, dass kein Schnee kleben bleibt. Wir empfehlen es Allen, die hoch hinaus wollen und die ein Board suchen, das in jeder Hinsicht überzeugend ist. Mit dem „Solution“ bist Du in jedem Terrain und bei allen Bedingungen wirklich gut bedient.
 

 

Technisch:

Der Camber liegt bei dem Jones Solution direkt unter der Bindung. Der Rocker in der langen Nose und dem Tail sorgt für guten Auftrieb.  Auch das Solution kommt mit Karakoram Ultra-Clips, lässt sich aber auch mit der Spark R&D gut fahren. Die Karbon-Stringers verleihen dem Board zusätzliche Stabilität, eine schnelle Reaktionsfähigkeit und einen spaßigen Pop. Das Board ist recht leicht und daher besonders angenehm im Aufstieg.

 

Nachhaltigkeit:

Wie Arbor produziert auch Jeremy Jones seine Boards in der solarbetriebenen Fabrik SWS in Dubai. Von Anfang an war eine nachhaltige Produktion für Jeremy Jones sehr wichtig und er ist ständig bemüht den ökologischen Fußabdruck in der Produktion zu minimieren. Dies beweist Jones auch mit der Teilnahme an Initiativen wie „1% For The Planet“ und „Protect our Winters“. In der Produktion werden fast ausschließlich natürliche und viele recycelte Materialien verwendet und das Holz kommt aus Europa.

 

 

Jones „Dream Catcher“


Das „Dream Catcher“ ist ein wahres All-Mountain-Board, das sich weiblich, lebendig und ausdrucksstark fahren lässt. Es gleitet genauso schön wie das „Solution“, verzeiht aber etwas mehr Fehler und ist damit entspannter zu fahren. Es ist ideal um zu spielen, bietet aber auch bei hoher Geschwindigkeit noch viel Stabilität. Wir empfehlen dieses Board auch jeder Fahrerin. Egal ob Anfängerin und Fortgeschrittene, mit dem „Dream Catcher“ kann man eigentlich nichts falsch machen. Beim „Dream Catcher“ ist auch das Design wirklich eine Erwähnung wert: der Künstler RP Roberts malt wunderschön verträumte Berge auf die Boards.

Technisch:

Wie das „Solution“ ist auch das „Dream Catcher“ ein direktionaler Rocker. Es kommt mit Karakoram Ultra-Clips, lässt sich aber auch mit der Spark R&D gut fahren. Im schnellen Belag ist Karbon verarbeitet, was auch die Aufnahme von Wachs im Service vereinfacht. Ein pflegeleichtes Goldstück.

 

Vergiss nicht, dass es beim Splitboarden vor Allem darauf ankommt, dass Du Spaß daran hast und sicher unterwegs bist. Wir empfehlen Dir daher, Dir nur ein Board zu kaufen, bei dem Du wirklich das Gefühl hast, dass es Dir und Deinem Fahrstil und Können entspricht. Mit einem Board, das „alle“ haben, oder das besonders schick aussieht, das Dir aber in der Praxis nicht entgegenkommt, wirst Du langfristig keine Freude haben. Wir hoffen, dass wir Dir ein paar sinnvolle Informationen liefern konnten, die Dir bei der Entscheidung helfen und umso mehr hoffe wir, dass Du jetzt Lust hast mit ins Land der Splitboarderinnen zu ziehen. Wir sehen uns dort!

Du willst noch mehr über unseren Ambassador Ana erfahren, dann lies Dir doch einfach mal ihr Profil durch und erfahre, was sie schon alles in den Bergen erlebt hat. 

 

 

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Erfahre mehr über das Splitboard Festival 2019 am Achensee. 

 

Foto Header: ©Jones, Allison