20€ Rabatt ab 200€ Einkaufswert
Code: SPICY-SPRING-DEALS-20
Info- und Bestelltelefon: +49 8856 9367133
deen
Home

Bio-Baumwolle: Wieso sie die bessere Wahl ist

Sie steckt in vielen Kleidungsstücken - die Rede ist von Baumwolle. Baumwolle ist eine Naturfaser aus der Baumwollpflanze, die in über 80 Ländern angebaut wird. Die großen Sträucher tragen hübsche Blüten, aus denen sich zunächst die Frucht in Form einer harten Kapsel bildet, die schließlich aufplatzt und ein Gewirr weißer Fasern trägt. Aus den langen Fasern wird Baumwollgarn gesponnen, aus den kurzen Fasern wird Zellstoff hergestellt.

Kleidung aus Baumwolle zeichnet sich besonders durch ihre Robustheit und hohe Reißfestigkeit aus. Gleichzeitig ist sie sehr weich und knittert weniger als Leinen. Die Faser gibt überschüssige Wärme gut nach außen ab und ist luftdurchlässig. Das klingt alles gut, aber warum sollte man Kleidung aus Biobaumwolle bevorzugen? Dazu müssen wir zunächst die Schattenseiten der Baumwollindustrie beleuchten.

Konventionelle vs. Bio-Baumwolle

Die Probleme bei herkömmlich angebauter Baumwolle

Mit einem Anteil von 22% an der weltweiten Faserproduktion (Quelle: Statista) ist Baumwolle ein bedeutender Faktor, wenn es um Ressourcenverbrauch und Pestizideinsatz geht. Denn der Anbau von Baumwolle ist sehr wasserintensiv. Aufgrund der hohen Nachfrage auf dem Weltmarkt werden im konventionellen Baumwollanbau zudem große Mengen an Pestiziden eingesetzt. Hinzu kommen die oft schlechten Arbeitsbedingungen und niedrigen Löhne in den Anbaugebieten.


Nach Schätzungen der WHO sterben jährlich 20.000 Menschen an den Folgen des hohen Pestizideinsatzes in der Landwirtschaft. Aus diesem Grund setzen Sportmarken wie Fjällräven, maloja und Patagonia auf den Einsatz von Bio-Baumwolle in ihren Lifestyle-Kollektionen.


Die Vorteile von Bio-Baumwolle

Kleidung soll uns nicht nur warmhalten und gut aussehen lassen - wir wollen uns darin auch wohlfühlen. Hand aufs Herz: Wer kuschelt sich schon gerne in ein pestizidbelastetes Shirt? Eben!





Bild und Headerbild ©Patagonia

Bio-Baumwolle hat einige Vorteile gegenüber konventionell angebauter Baumwolle:


Deutlich weniger Wasserverbrauch

> Fast die Hälfte der CO2-Emissionen

> Weniger Übersäuerung der Böden

> Stark reduzierter Energieverbrauch

> Verbot von Pestiziden - stattdessen biologische Schädlingsbekämpfung

> Verbot von Gentechnik

> Ausschließlich Einsatz pflanzlicher und tierischer Düngemittel (keine Mineraldünger)

 

Aufgrund des besseren Images werben Marken zunehmend mit der Verwendung von Bio-Baumwolle. Der Anteil am Weltmarkt ist jedoch noch sehr gering und die Nachfrage steigt, was zu Versorgungsengpässen führt. Siegel wie GOTS (Global Organic Textile Standard) oder bioRe geben Auskunft darüber, ob das Werbeversprechen eingehalten wird. Einige Marken haben eigene Siegel eingeführt und informieren auf ihren Webseiten. In unserem Materiallexikon erfährst du mehr über Materialien und Siegel.


Auch bei der Vergabe unseres „Wir Denken Um“ Labels spielt die Verwendung von Bio-Baumwolle eine Rolle. Marken, die Bio-Baumwolle verwenden und einige weitere produkt- und unternehmensbezogene Kriterien erfüllen, erhalten unser WDU-Siegel. Der Bewertungsprozess umfasst mehrere Kriterien aus den Bereichen Verantwortung und Fairness, Umwelt und Klima sowie Transparenz und Berichterstattung.