Fritschi – die schweizer Art, Skitourenbindungen zu bauen

Fritschi, das ist ein kleiner, aber nicht unbekannter Hersteller aus dem Berner Oberland. Ihre Spezialität: Skibindungen – Tourenbindungen um genau zu sein. In der Schweiz hergestellte Tourenbindungen, um ganz genau zu sein.

Seit knapp 40 Jahren schon versorgt Fritschi Tourenliebhaber mit neuen Innovationen und ist dabei der optimale Weggefährte auf jeder Skitour. Die Produktpalette reicht von klassischen Tourenbindungen bis hin zu Freeridebindungen, mit optimaler Kraftübertragung. 

 

Die Fritschi Neuheiten für die Saison 2017/18


Es scheint, als waren die Entwickler des Schweizer Spezialisten für Skitourenbindungen die vergangenen Winter schwer beschäftigt. Ein neues Logo und gleich zwei Neuheiten bringt Fritschi für die Saison 2017/18 auf den Markt. Doch all die harte Arbeit soll auch Früchte tragen. Die fleißigen Schweizer – welcher bisher unter dem Namen Fritschi Diamir bekannt waren – habe eine überarbeitete Version der Fritschi Vipec Pin-Bindung herausgebracht: die Vipec EVO. Und mit der ganz neuen Fritschi Tecton 12 nun auch endlich ein super stabiles Pin-Model für Freerider geschaffen, dass dem Halt einer Alpinbindung gleichen soll – ähnlich wie die Marker Kingpin, doch bedeutend leichter. Beide Bindungen sind sogenannte Leichtbausysteme, welche neben maximaler Sicherheit mit einem leichten, ergonomischen Aufstieg und einer präzisen Skiführung für die Abfahrt punkten können.

 

 

Die überarbeitete Fritschi Vipec EVO 12 – alle Details im Überblick

Die seit Jahren bewährte Vipec kommt diesen Winter mit einem optimierten Frontbacken in die Regale. Nebst dem einfachen Einstieg soll er vor allem auch Sicherheit dienen. Im Falle eines Sturzes kippt der Schuh, nachdem der Schuh sich aus der Ferse gelöst hat, nach vorne und drückt mit der Schuhnase auf den Release Lever – und gibt den Schuh somit noch schneller frei.

Der neue feste Anschlag mit einer Orientierungshilfe sorgt beim Einsteigen dafür, dass die Schuhspitze optimal positioniert werden kann, so dass die Inserts präzise einrasten.

 

 

Ein weiteres – wenn auch schon alt bewertes Feature – ist die Seitwärtsauslösung am Frontbacken der Fritschi Vipec EVO 12. Mit ganzen 13mm als längsten dynamischen Weg werden seitliche Schläge damit problemlos gedämpft und somit ungewollte Auslösungen verhindert. Damit behält der Ski immer den besten Grip, egal in welchem Terrain. 

Das Gewicht der Vipec EVO liegt bei 500g – ohne Stopper. Generell kann man behaupten, dass die Vipec EVO ein gute Allrounder Bindung ist. Stopper sind in den Breiten 80, 90, 100 und 110 Millimeter erhältlich und der DIN-Wert ist von 5 bis 12 einstellbar. 

 

Ganz neu: die Fritschi Tecton 12

Fritschi Tecton 12, das ist das neueste Mitglied in der Fritschi Familie für die Saison 2017/18. Das Konzept ist nicht mehr ganz so neu, vorne Pin-Bindung für einen optimalen und leichten Bewegungsablauf und hinten, wo die größten Kräfte wirken, Backen, so stabil und präzise, wie bei einer Alpinbindung. Doch die großen Unterschiede zu bereits bekannten Bindungen in diesem Segment: weniger Gewicht und weniger Kraftverlust. Genau das ist es doch, was sich Freunde und Liebhaber das Freetourings schon immer gewünscht haben. 

Generell zielt die Fritschi Tecton 12 auf eher breite Ski ab, doch bei einer Stopperbreite von 120mm ist Schluss. Also keine Lösung für die wirkich, wirklich fetten Latten – leider.  Aber für unserer Regionen auf jeden Fall ausreichend. Bei der Tecton kommen die neuen Vorderbacken der Vipec EVO zum Einsatz und ein komplett neues Konzept bei den Hinterbacken. Denn nicht, wie bei Alpinbindungen üblich, die die Ferse des Schuhs einfach nur nach unten drückt, glänzt die Tecton mit einzigartigen Power Rails. Die Power Rails greifen in den Insert an der Ferse des Boots und fixieren diesen somit noch besser. Der nette Nebeneffekt – der Tourenboot wird dadurch an den Fersen nicht mehr ganz so rabiat durch die Hinterbacken gequetscht.

 

 

Trotz des geringen Gewichts sorgt die Tecton also dank der Power Rails, den besonderen Vorderbacken und den ausgeklügelten Hinterbacken für einen ordentlichen Zuwachs in Sachen Halt, Kraft und Dynamik. Wie auch der Touring-Bruder – die Vipec EVO – kann die Tecton seitliche Schläge mit einem dynamischen Weg von 13mm an den vorderen Pins aufnehmen. Im hinteren Bereich liegt der dynamische Weg bei 9mm. Die hohe Rückstellkraft der Feder verhindert somit auch ungewollte Auslösungen und kompensiert die hohen Zugkräfte auf das Bein bei einem Vorwärtssturz. Da die Tecton die identischen Vorderbacken der Vipec verpasst bekommen hat, kann sich der Anwender auch hier über einen verbesserten und komfortableren Einstieg erfreuen. Auch an eine  Notauslösung im Aufstieg haben die Entwickler bei Fritschi gedacht, so hat man auch die nötige Sicherheit beim Aufstieg, denn wer weiß schon, was da einem von oben alles entgegen kommen kann?

Die Tecton ist eine Pin-Bindung geeignet für Freerider und wiegt ohne Stopper gerade mal 550g. Stopper sind in den Breiten 90, 100, 110 und 120 mm erhältlich.  Der DIN-Wert lässt sich von 5-12 einstellen. 

 

Entdecke die neuen Skitourenbindungen des schweizer Herstellers Fritschi


Der Allrounder – Die Fritschi Vipec EVO

 

Die Powder Maschine – Die Fritschi Tecton