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Dolomite

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Anspruchsvolle, sportliche Mode für Menschen, die das Leben als Abenteuer sehen. Das ist Dolomite heute. Doch dieses Image entstand nicht von heute auf morgen, sondern in luftigen Höhen unter extremen Bedingungen.
Dolomite
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Innovation am Berg

Alles fing 1897 mit der Leidenschaft für Schuhe an, aber nicht für irgendwelche! Sondern für einen guten Schuh, der Menschen durchs Leben trägt. Im italienischen Treviso eröffnete der damals erst 17-jährige Schuster Giuseppe Garbuio die Fabbrica Scarpe Montello, in der er robuste Arbeitsschuhe herstellte. Schon bald folgte Innovation auf Innovation: Dolomite produzierte die ersten Skischuhe aus Vollleder, 1939 die ersten passgenauen Schuhe für solide Bindungen und 1969 die ersten Kunststoff-Skischuhe. Bekannte Sportler wie Pierino Gros und Peter Groß fuhren auf diesen Schuhen ihren Siegen entgegen. Das Geheimnis ihres Erfolgs? Dolomite.


Bei Expeditionen ganz vorn dabei

Dolomite begleitete einige der größten Abenteurer unserer Zeit und die Meilensteine der Expeditions-Geschichte wurden auch zu Meilensteinen von Dolomite. Ihre hochfunktionellen Produkte waren in den 50ern das Modernste, was es damals auf dem Markt zu kaufen gab, und perfekt geeignet für Extrembedingungen. Um den berühmten K2, den zweithöchsten Berg der Erde im Karakorum-Gebirge, zu besteigen, hatte ein italienisches Bergsteigerteam handgefertigte Fell-Stiefel von Dolomite im Gepäck. Nach einem gefährlichen Aufstieg über den Südostgrat (Abruzzensporn), war der große Tag am 31. Juli 1954 gekommen: Lacedelli und Compagnoni erreichten als erste Menschen den Gipfel des K2 – den „Berg der Berge“!


Durch ihre extravagante Optik eroberten die Fell-Stiefel bald darauf auch den Mode-Olymp und waren mit ihrer Vintage-Expeditions-Optik für viele Jahre ein begehrter Luxus-Modeartikel. Nach dieser erfolgreichen Expedition wurden auch andere auf Dolomite als Ausrüster aufmerksam. Perfekt isolierende Daunenjacken schützten bald darauf eine Schweizer Expedition 1960 bei der Besteigung des Dhaulagiri im Himalaya genauso wie eine Expedition zum Mount Everest unter der Leitung des Amerikaners Norman Dyrenfurth.

1966 wurde es dann so richtig kalt: Der Club Alpino Italiano von Carate Brianza und Gruppo Ragni von Lecco organisierte eine Expedition nach Grönland bis zum 71. Breitengrad. Daunenjacken mit Fell von Dolomite wärmten die Männer dort bei bis zu minus 40 Grad. Von Grönland nach Patagonien: Der argentinische Berg Fitz Roy ist mit 3405 Metern sicher nicht der höchste, wohl aber einer der gefährlichsten Berge der Welt. Instabile Wetterlage, Starkwinde und Routen ab dem sechsten Schwierigkeitsgrad machen eine verlässliche Ausrüstung unabdingbar. Deshalb entschieden sich die Expeditionsteilnehmer 1976 für Dolomite.


Entwicklung zu einer Sport-Mode-Marke

In den 80er Jahren konzentrierte sich Dolomite verstärkt auf den Bereich Mode und präsentierte erstmals in Italien eine komplette und sehr erfolgreiche, moderne Outdoor- und Sportswear-Kollektion. Die Daunenjacken wurden schnell zum Kult. Heute gibt es neben den Outdoor-Produkten eine eigene Lifestyle-Linie, deren Styles modisch inspiriert für den urbanen Lebensstil designt werden. Der Abenteuer-Spirit der Expeditionen aus den Anfängen der Marke wurde wieder aufgegriffen und spiegelt sich ab der Fall/Winter 2019 Kollektion in den Produkten wider. Einige sind nach den Bergen oder Gebirgszügen benannt, wie z.B. „Fitz Roy Jacket“ oder „Karakorum Jacket“. Liebevoll designte Patches und weitere Details erzählen die Abenteuer-Geschichten und greifen das Ziel der Expedition oder die Nationalität der Abenteurer auf.


2015 übernahm der Schweizer Sportartikelhersteller Scott Sports mit US-amerikanischen Wurzeln die Marke als Eigentümer. Das Headquarter blieb jedoch in Italien. Dolomite ist die Erfolgsstory einer Marke, die auf einem einzigartigen Erbe aufbaut und sowohl Sport als auch Mode mit neuen Impulsen entscheidend beeinflusst hat. Dolomite war und ist eine begehrenswerte Marke mit italienischem Flair.