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Alpinskischuhe

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Mehr zu Skischuhen

Was gilt es beim Kauf vom Skischuh zu beachten

Ganz wichtig beim Skischuh, ist das er wirklich richtig gut passt. Mehrere Studien haben belegt, dass bis zu 90% aller Skifahrer ihre Skischuhe zu groß tragen! Aber ein zu großer Skischuh führt nicht nur zu schmerzenden Blasen während und nach dem Sport, sondern vielmehr auch zu Stabilitätsverlusten. Man schwimmt sozusagen im Schuh. Und wer denkt, er könne einfach die Schnallen etwas enger machen – falsch gedacht! Denn dies schnürt nur den Fuß ab, führt also auch noch zu kalten Zehen aber dem Fuß fehlt trotzdem sein Halt im Schuh. Also wenn der Schuh etwas drücken sollte, dann besser die Schale anpassen oder Fräsen statt einem größeren Schuh. Die Anpassung des Skischuhs, das sogenannte Bootfitting, ist mit so gut wie jedem Skischuh möglich und garantiert den bestens Halt im Schuh, denn immerhin ist jeder Fuß anders und hierbei wird der Schuh an die individuelle Form des Fußes angepasst.

Worauf ist also beim anprobieren zu achten? Im geraden Stand sollen die Zehen vorne berühren, erst wenn in die Knie gegangen wird, soll dieser Kontakt nicht mehr spürbar sein (oder nur minimal). Auch die passende Leistenweite, die breiteste Stelle des Vorfußes, ist ausschlaggebend. Die verschiedenen Hersteller bieten Skischuh in Leistenbreiten von etwa 97 bis 103mm, wobei der Damenschuh schmäler als der Herrenschuh ist. Die Angaben dieser Leistenweiten beziehen sich allerdings immer auf die Referenzgröße. Sprich, wenn der Skischuh größer oder kleiner als Referenzgröße ist, dann ist die Leistenweite auch verändert, pro Mondogröße ca. 2mm. Auch zu beachten ist, dass der Schuh auch nicht zu weich sein sollte. Denn dies wirkt ähnlich wie ein zu großer Schuh wodurch der Fuß zu wenig Halt hat. Beim Skischuhe probieren, kann sich dieser etwas weicher anfühlen als später auf der Piste. Dies liegt daran, dass es im Geschäft um einiges wärmer ist als auf der Piste, wodurch die Schale weicher wird. Dies ist vor allem bei Fischer Vacuum Skischuhen der Fall. Insgesamt sollte der Skischuh also angenehm eng sitzen und perfekten Halt bieten, vor allem im Bereich der Ferse und des Mittelfußes.

Damit der Skischuh seine Form bestmöglich beibehält, solltest du den Skischuh beim „einsommern“ oder beim aufbewahren immer komplett schließen. Auch wichtig ist es, dass der Skischuh ordentlich trocknen kann und nicht feucht gelagert wird. Für den Transport von Skischuhen und der restlichen Ausrüstung gibt es übrigens auch spezielle Rucksäcke und Taschen!

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Dein Skischuh sagt viel über dich aus. Wenn du zum Beispiel ein erfahrener Fahrer bist, wirst du mit Sicherheit einen höheren Flex wählen als jemand, der den Alpinsport gerade erst für sich entdeckt. Wenn es dann noch das für dich richtige Modell von einer Topmarke, wie Fischer, Dalbello oder K2 gibt, dann mach dich bereit, zieh die Schnallen fest und genieß deine Zeit an der herrlichen Winterluft! 


Skischuh Flex, Canting und Innenschuh – was kann der Skischuh?

Der Skischuh soll vor Allem Stabilität am Ski bieten, bei möglichen Stürzen den Fuß bestmöglich schützen und eine optimale Kraftübertragung garantieren. Außerdem sollten die Skischuhe flexibel, zum Gehen (oder Aprés Ski) geeignet und einfach bedienbar sein. Die verschiedenen Modelle besitzen eigene Eigenschaften und Charakteristika, welche sie dann als On-Piste, Allmountain, Freeride/Tour, Race oder Freestyle Schuhe auszeichnen.

Die meist bekannte Eigenschaft des Skischuhs ist sein Flex. Immer wieder hört man den einen oder anderen mit seinem hohen Flex bis zu 130 prahlen – aber was sagt der Flex überhaupt aus? Es handelt sich dabei um ein Maß der Steifigkeit des Schafts nach vorne. Je höher der Flex, desto unbeweglicher ist der Skischuhschaft. Dies bietet mehr Halt im Schuh. Allerdings ist es wichtig, dass der Schuh optimal Steuerimpulse überträgt. Ist der Flex zu hoch, bietet er zu viel Widerstand oder behindert das Sprunggelenk in seiner Bewegung. Daher ist bei höherem Flex auch ein höherer Kraftaufwand nötig, weshalb Skischuhe für Damen tendenziell einen etwas niedrigeren Flex haben. Natürlich sind auch die Skischuhe der Kinder mit niedrigerem Flex, beginnen bei 50. Zu beachten ist allerdings, dass die Flex-Angabe nicht genormt ist. Daher ist der Flex beim Vergleichen von Skischuhen verschiedener Hersteller nicht immer zielführend!


Unterschiedliche Modelle sind verschieden stark isoliert. Generell sind komfortable Allmountain Skischuhe dicker isoliert und gepolstert, als Race Skischuhe. Denn je dicker der Innenschuh, desto weicher ist der Schuh und damit wird auch die Kraftübertragung gedämpft.


Die verschiedenen Skischuhe haben auch noch andere Funktionen. Viele sind mit verstellbarem Canting ausgestattet. Das heißt, der Winkel von Schaft zur Sohle ist verstellbar. Damit lassen sich O- oder X-Beine ausgleichen um eine neutrale Position zu erreichen. Außerdem lassen sich bei den meisten Skischuhen die Sohlen austauschen und eigene Sohlen einlegen. Die meisten Skischuhe sind mittlerweile auch kompatibel mit diversen Heizelementen oder haben eine eingebaute Heizung, sodass auch an kalten Tagen die Füße wohlig warm bleiben.


Alpinschuhe sind prinzipiell gebaut für Alpinski und Alpinbindungen. Die meisten sind aber auch mit Tourenbindungen, genaugenommen Rahmenbindungen einsetzbar, einige haben sogar Pin Inserts, wodurch sie auch mit Tec-Bindungen kompatibel sind! Dies ist besonders interessant für jene, die viel im Gelände unterwegs sind und mit ihrem Ski auch mal Anstiege bewältigen wollen.

Damen vs. Herren Skischuh: Damen- und Herrenskischuhe unterscheiden sich nicht nur in ihrem Flex. Sondern noch viel wichtiger in ihrer Konstruktion. Denn der Frauenkörper ist anatomisch anders aufgebaut als der Herrenkörper, und dem muss sich der Skischuh anpassen. Da Frauen über einen niedrigeren Waden-Ansatz verfügen, ist der Schaft des Skischuhs etwa 4cm niedriger. Außerdem ist der Innenschuh meist schmäler geschnitten, denn auch die Ferse ist schmäler.

Die verschiedenen Anwendungsbereiche und Kategorien des alpinen Skischuhs

On-Piste Skischuhe: Das Einsatzgebietn - Die Piste. Und diese ist meist präpariert, bestens geeignet zum Carven, lange und kurze Radien, ob schneller oder langsamer. Dementsprechend ist dieser Skischuh tendenziell etwas weniger gedämpft als ein Allmountain Skischuh aber trotzdem um einiges komfortabler als der Race Skischuh. Die Härte der Schale – der Flex – variiert stark und sollte abhängig vom Fahrkönnen und Gewicht gewählt werden.

Allmountain Skischuhe: Wie der Name so schön sagt, und wir es auch von Allmountain Ski kennen, ist dieser Skischuh vielseitig einsetzbar. Es wird ein Kompromiss aus Komfort und Performance geschaffen, der Innenschuh eher bequem aber die Schale weiterhin hart. Daher auch ein relativ hoher Flex, damit die sportliche Fahrweise auf der Piste ebenso gut funktioniert wie Geländertouren oder Buckelpisten.

Freeride/Tour Skischuhe: Dieser Skischuh ist mit einem niedrigeren Flex ausgestattet, dementsprechend etwas weicher mit mehr Beweglichkeit und einer gedämpften Schale. Denn wenn man abseits der Skipisten im Gelände unterwegs ist, dann kann der Schnee schonmal harschig und uneben sein. Dabei ist der Körper so einigen Schlägen und Stößen ausgesetzt und diese sollten möglichst gut abgefangen und gedämpft werden um die Knochen und Gelenke zu schonen. Der Innenschuh ist stärker gepolstert und der Schaft oft etwas niedriger. Dieser Schuh eignet sich auch bestens für die Buckelpiste!

Race Skischuhe: Absolut beste Kraftübetragung und Stabilität – das sind die Ziele des Race Skischuhs. Und dies wird mit steifer Schale und dünnem Innenschuh erreicht. Der Skischuh mit dem höchsten Flex, meist 120 oder 130, bei Frauen eher 110 - mit ihm lassen sich rasante Geschwindigkeiten auf der Piste erreichen, durch die Stangen durchbrettern und ordentlich auf den Kanten Druck gegeben werden. Dafür ist dieser Skischuh nicht unbedingt der bequemste, aber wer will schon Bequemlichkeit wenn man auch Speed haben kann. Dieser Skischuh hat auch meist sehr schmale Leisten. Und nachdem der Fuß meist nicht genau reinpasst, ist ein Bootfitting – die Anpassung des Schuhs an den Fuß – auf jeden Fall ratsam!

Park & Pipe Skischuhe: Der Sprung über den Kicker und eine harte Landung, Stöße von unebenem Gelände, harte Rails – dieser Schuh muss einiges aushalten. Und gleichzeitig muss er auch dafür sorgen, dass der Fuß mitmacht. Daher besitzt der Park & Pipe Skischuh eine gedämpfte Schale und legt Wert auf etwas mehr Beweglichkeit bei niedrigerem Flex. Natürlich soll der Skischuh trotzdem gut sitzen und absolut nicht zu groß sein, denn wer will schon nach einem 10m Drop bei der Landung im Skischuh wackeln.

 

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