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So haben wir’s am liebsten – gemeinsam mit Ortovox besinnen wir uns auf unsere Heimat und auf lokale Berge, ohne dafür eine lange Anreise zurückzulegen. Für jeden von uns kann „local“ etwas anderes bedeuten – je nachdem, wo man wohnt. Die Botschaft bleibt dieselbe: Das Schöne liegt so nah! Unser Bestreben muss es sein, das zu bewahren, was wir lieben.

Unsere Leidenschaften –Freeriden, Skitouren und Naturerlebnisse – sind unumstößlich mit dem Erhalt unserer Berge verknüpft. Wir wollen diese Idee zusammen mit der Marke Ortovox nach außen tragen und andere inspirieren.
DENKE LOCAL UND NICHT GLOBAL, UM DEINER LEIDENSCHAFT ZU FOLGEN


Als bayerisches Unternehmen sind die Alpen unsere Heimat. Unendliche Möglichkeiten erschließen sich. Warum sollte man immer dasselbe unternehmen oder gar wegfliegen, um auf namenhaften Gipfeln zu stehen?


DER RESPEKT GEGENÜBER DER NATUR STEHT IMMER IM VORDERGRUND

Unser Bestreben muss es sein, das zu bewahren, was wir lieben. Unsere Leidenschaften – Freeriden, Skitouren und Naturerlebnis – sind unumstößlich mit dem Erhalt unserer Berge verknüpft. Wir wollen diese Idee nach außen tragen und andere inspirieren. SKI LOCAL: Das Erlebnis beginnt schon vor der Haustür!


SKI LOCAL bedeutet für jeden etwas anderes. Von den Ostalpen bis zu den wilden Westalpen, den Lofoten in Norwegen und dem Grand Teton National Park in Wyoming – hinter jedem Hausberg und jeder Region steckt eine persönliche Verbindung, eine ganz individuelle Geschichte, die wir gerne mit dir teilen. Folge unseren Athleten und Mitarbeitern in ihre Heimatberge und entdecke ihre eigene SKI LOCAL Story!

KARWENDEL: MIT BIKE & SKITOUR AUF DIE GRUBENKARSPITZE

Die beiden Ortovox Mitarbeiter Hendrik Reschke und Tobi Zehetmaier machen es vor. Für sie liegt die Heimat im Karwendel.  „Heimat ist für mich das Gefühl des Ankommens. Hier kenne ich jeden Stein und jeden Weg.“ – Tobi Zehetmaier Das Karwendel liegt in den Nördlichen Kalkalpen und erstreckt sich über Bayern und Tirol.


Die beiden Alpinisten nehmen dich mit auf ihre Skitour zur Laliderer Wand. Die Tour ist mühsam und lang, aber die Anstrengungen werden mit unvergleichlicher Ursprünglichkeit und Einsamkeit belohnt. Im Licht der Stirnlampe legen Hendrik und Tobi die ersten 18 Kilometer bis zum Roßloch mit dem Bike zurück. Eingeschlossen von den imposanten Gipfeln ist das Roßloch der höchst gelegene Teil des Hinterautals im Karwendel.


Fast den ganzen Winter liegt der Talschluss im Schatten – und bietet so unzählige Skitourenmöglichkeiten. Einmal im Talschluss angekommen, fellen die beiden ihre Ski an. Weiter geht es hinauf bis zum Plateau, dann in den riesigen Kessel südlich der Grubenkarspitze.Am Gipfel angekommen, geht der Blick zurück ins Hinterautal.

Auf der anderen Seite fallen die schroffen Nordwände steil hinab. Als die Sonne den hart gefrorenen Schnee langsam in perfekten Butterfirn verwandelt, fahren Hendrik und Tobi ab und ziehen ihre Spuren in den Schnee.

Die vollkommene Einsamkeit, die Schroffheit der Berge, die Weite des Karwendels: Das bedeutet Heimat.

ZWEITAGES-SKITOUR IM TOTEN GEBIRGE

Als ihnen 2019 unerwartet die Wohnung gekündigt wurde, realisierten Marlies und Andi von Hochzwei.media einen lang gehegten Traum und zogen in einen Campervan. Mobil auf vier Rädern sind die beiden ORTOVOX Athleten SKI LOCALS, wo auch immer es sie hinzieht. Das Tote Gebirge im südlichen Oberösterreich verbinden sie allerdings immer noch mit dem Begriff "Heimat". Die weitläufige Bergwelt rund um Windischgarsten bietet ihnen so viel Skitour-Möglichkeiten, dass sie viele Winterwochen gerne in ihren früheren Hausbergen verbringen – ohne auf Abwechslung zu verzichten.


Auf eine ihrer Lieblingsrunden starten Marlies und Andi in Wörschach in der Obersteiermark. Auf die beiden Athleten wartet eine Zweitages-Skitour über den Hochmölbling mit seinem schönen Grat, der sich nicht sehr schwierig gestaltet, aber trotzdem imposant alpin aussieht – und eine enorme Aussicht bietet. Zuvor geht es jedoch unterhalb von Hochtausing und Reidling entlang durch das Hochtor zur Liezener Hütte, eine gemütliche Selbstversorgerhütte, auf der sich sehr gut fröhliche Nächte verbringen lassen. Am nächsten Morgen geht es für Marlies und Andi zum Querlstein und „sammeln“ die Mölblings: vom Mittermölbling auf dem Grat zum Hochmölbling, wieder retour und dann wunderschön über den Kleinmölbling abfahren. Alternativ gibt es bei guten Bedingungen auch eine grandiose, sehr lange südseitige Abfahrt vom Mittermölbing.


ZUHAUSE WOANDERS SCHLAFEN

Im Toten Gebirge gibt es unendlich viele Möglichkeiten für Überschreitungen und Durchquerungen. So kann man auch als Local mal für zwei Tage das Heim verlassen und eine besondere Nacht hoch droben verbringen. Generell kommt das Tote Gebirge auf fast die doppelte Fläche des Mont-Blanc-Massivs, 1.130 Quadratkilometer ist es groß, liegt mitten in Österreich – und ist doch weitgehend unbekannt und vom Massentourismus verschont.

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Der König ruft

Aber von welchem reden wir hier überhaupt? Neben dem gut bekannten König Ortler im fernen Südtirol gibt es in den Ostalpen noch einen zweiten, nicht minder spektakulären Gipfel, der sich mit diesem Namen rühmt: der Watzmann!


Der Klassiker im Sommer ist – die meisten haben sicher schon einmal davon gehört - die Watzmannüberschreitung. Eine ausgewachsene und auch sehr lange Tour, die in den meisten Fällen in Kombination mit einer Übernachtung am Watzmannhaus durchgeführt wird. Allein ist man hier aber keinesfalls – weder im Bettenlager, noch auf dem Weg zum ersten Watzmann-Gipfel: dem Hocheck (2.651 hm) Erst wenn die DAV Hütte Mitte Oktober schließt wird es ruhig über dem Königssee. Sobald dann eine ausreichende Schneelage und die Lawinensituation es zulassen (meinst im Frühjahr), finden sich am Fuße des Berges die Skitouren-Fans ein, um einen der spektakulärsten Skigipfel in Bayern zu besteigen.

Knackige 1900 hm warten dabei auf die Aspiranten. Die Kondition sollte also gut einteilen werden, um auch für die Abfahrt noch die nötigen Körner übrig zu haben. Start der Tour ist der Parkplatz Hammerstiel auf 770 hm. Die flach ansteigende Forststraße kommt gerade recht, um die Muskeln auf Betriebstemperatur zu bringen. Über die Schapbach Diensthütte geht es dann hoch zu Stubenalm und von dort an in südwestlicher Richtung über eine Waldschneise bis auf die Gugel (1801 hm). Nun öffnet sich der Blick und der restliche Anstieg ist einsehbar. Außerdem kommt die Abfahrtvariante durch die Watzmanngrube zum Vorschein – bei sicheren Verhältnissen ein Traum-Hang! Allerdings müssen ab hier noch 850 hm bewältigt werden, um am Hocheck anzukommen. Geschenkt werden die einem definitiv nicht. Von der Gugel wendet man sich also nach Süden und steigt erst flach, dann etwas steiler werdend am Rücken weiter. Oberhalb der Watzmanngrube lässt sich dann der breiter werdende Hang gut ausnutzen, um bei ca. 2400 hm auf den Sommerweg zu stoßen. Der Ausblick an diesem Punkt ist einfach atemberaubend! Auch das Watzmannkar (gefühlt senkrecht unterhalb) und das steinerne Meer zeigt sich nun in seiner vollen Größe. Je nach Schneelage bzw. Windeinfluss kann es durchaus sein, dass der restliche Weg zum Hocheck zu Fuß bewältigt werden muss.

Das Gipfelerlebnis leidet darunter aber keineswegs. Nach 1900 hm ist es dann geschafft und das Kreuz erreicht. Für den Fall, dass der Wind dort oben ordentlich pfeift, bietet eine kleine Biwakhütte Unterschlupf für die Brotzeit oder zum wechseln der Kleidung.

Pflicht erledigt, jetzt kommt die Kür

Frisch gestärkt geht es dann zu Fuß einige Höhenmeter retour, bis dann, auf ca. 2550 hm, die Ski angelegt werden können. Nun gilt es die Einfahrt in die Watzmanngrube zu finden. Zuerst noch etwas nordwestlich am Aufstiegsweg halten, bis dann auf knapp 2200 hm nach Nordosten abgebogen wird. Im ersten Teil noch sehr steil, wird die Abfahrt dann im weiteren Verlauf ein großer Spielplatz in mäßig steilem Gelände. Nun geht es östlich an der Gugel vorbei, die schön zu fahrende Waldschneise zurück Richtung Stubenalm und weiter den Aufstiegsweg entlang bis zum Parkplatz.

Warum ist diese Tour für mich etwas Besonderes?

Man muss nicht bis an den Alpenhauptkamm fahren, um das hochalpine Gipfelglück erleben zu können. Der Watzmann bietet mit stattlichen Höhenmetern, abwechslungsreichem Aufstiegsweg und einer Abfahrt in gemischtem Gelände eine Skitour, die eher für fortgeschrittene Skibergsteiger geeignet ist. Für uns an diesem Tag die perfekt Ski Local Tour! 

Daten zur Tour:

Startpunkt: Parkplatz Hammersteil (770m)

Ziel: Watzmann Hocheck (2651m)

Höhenmeter: 1881 hm

Wetter: erste Sahne!

Schneeverhältnisse: Oben “Kompressions-Power”, ab der Watzmanngrube pulvrig

Länge der Tour: ca. 6-7h

Gewinnspiel

SKI LOCAL ist unsere Haltung zum Bergsport – wir besinnen uns in der Ausübung unseres Sports auf unsere Heimat und auf lokale Berge, ohne dafür eine lange Anreise zurückzulegen. Für jeden von uns kann „local“ etwas anderes bedeuten – je nachdem, wo man wohnt. Die Botschaft bleibt dieselbe: Das Schöne liegt so nah! Oft reicht es schon, kleine Dinge einfach mal anders zu tun: Zeitig aufzustehen, um den Sonnenaufgang zu erleben. Das Bike zu nutzen bei Frühjahrsskitouren. Oder gar die Ski dem Schnee entgegenzutragen. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich. Entdecke in diesem Winter die magischen Orte in deinen Heimatbergen! 

Diesen Winter zeichnet Sport Conrad zusammen mit Ortovox zum zweiten Mal die außergewöhnlichste, beste oder inspirierenste lokale Tour aus. Was Du dafür tun musst? Poste ab dem 15.01.2021 Deine schönste Touren-Erinnerung in Deinen heimischen Bergen auf Instagram und beschreibe kurz deine Tour. Füge den Hashtag #skilocal hinzu und verlinke @sportconrad. Zu gewinnen gibt es ein Skitourenoutfit von Ortovox. Teilnahmebedingungen findest Du hier.

5 TIPPS FÜR SKITOUREN MIT GUTEM GEWISSEN

1. MIT DER NATUR

Bewahren und schützen, was wir lieben: Die Leidenschaft - Freeriden, Skitouren, Naturerlebnisse – ist unumstößlich mit dem Erhalt der Bergwelt verknüpft. Reflektiere den „Konsum“ der Natur genauso bewusst wie dein Handeln im Alltag.


2. BEWUSSTE PLANUNG IM CORONA-WINTER

In Zeiten von Reise- und Kontaktbeschränkungen und der Umwelt zu liebe: Schenke deiner nahen Umgebung mehr Aufmerksamkeit. Und das ganz bewusst: Es gibt Hot Spots, die unter Überfüllung ächzen. Die Lösung: azyklisch auf Tour gehen, andere Ziele aufspüren – oder sogar manchmal verzichten.


3. SPUREN LEGEN

Als Tourengeherinnen und Tourengeher hinterlassen wir Spuren in der Natur - wir bestimmen, wie sie aussehen. Es sollte zur Grundhaltung eines jeden Skitourengehers zählen, diese so gering wie möglich zu halten. Hinterlasse keinen Müll am Berg, respektiere Schutzzonen (auch bei Nacht), umgehe Futterstellen und jungen Baumbestand.

4. GEMEINSCHAFT LEBEN – AUCH MIT SOCIAL DISTANCING

Das Skitourengehen ist ein Gemeinschaftserlebnis. Mit Freunden unterwegs sein ist nachhaltiger bei der Anreise, sicherer im Notfall und bereichernder für das Erlebnis. Aber bitte beachte die aktuellen Regelungen, wie viele Haushalte zusammenkommen dürfen. Gemeinschaft bedeutet auch: Unterstütze die Menschen vor Ort mit einer Einkehr in der Hütte (wenn dies wieder möglich ist) oder nach der Tour im Tal.


5. SICHER UNTERWEGS

Sei vorbereitet! Jede Wintersportlerin und jeder Wintersportler sollte in regelmäßigen Abständen sein Wissen in Sachen Lawinen- und Schneekunde und den Umgang mit der Notfallausrüstung schulen. Praktische Kurse sind die erste Wahl, aber auch digital bietet das Safety Academy Lab Snow von Ortovox eine multimediale Plattform, damit du auch von zu Hause dein Wissen auffrischen kannst.