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Petzl

Petzl präsentiert Lösungen durch einfache, robuste und doch ästhetische Ausrüstungsgegenstände. Im Laufe der Jahre veränderte das französische Outdoor Unternehmen grundlegend die Herangehensweise an das Klettern und Aktivitäten, für die Beleuchtung vonnöten ist.
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ERREICH DAS UNMÖGLICHE MIT PETZL


Im vollständigen Prozess von der Entwicklung bis hin zur Marktreife arbeitet man auf das große Ziel hin, das scheinbar Ungreifbare am Ende doch möglich zu machen. Petzl lotet ständig die technologischen und wirtschaftlichen Grenzen des Machbaren aus um Ausrüstung herzustellen, die neue Standards setzt. Dabei gelten grundsätzlich 2 Hauptbereiche: während man unter dem Begriff Sport Outdoor Ausrüstung für, unter anderem, den Bergsport herstellt, bereichert man die Arbeitswelt bei den Themen der Arbeitssicherung und Rettung mit dem Zweig Professional. Petzls innovative Stirnlampen, Karabiner, Steigeisen, Seilklemmen usw., werden heutzutage über ein Fachhändlernetz in mehr als 50 Ländern vertrieben.


So richtig begann Petzls Erfolgsgeschichte Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre. Zu dieser Zeit kamen die ersten Produkte auf den Markt. Allerdings beginnt Petzls Geschichte um einiges früher, nämlich 1936. Der Speläologe Fernand Petzl hatte das Höhlenklettern für sich entdeckt, jedoch gab es dafür kaum Ausrüstungsgegenstände. Aufgrund dessen fing Petzl an, seine eigene Ausrüstung für das Klettern zu entwickeln. Der im Jahr 2003 verstorbene Fernand Petzl, dessen Sohn Paul heutzutage Präsident des Familienunternehmens ist, legte in den kommenden Jahrzehnten den Grundstein dafür, Lösungen für das Abseilen, Fortbewegen, Sichern und Aufsteigen bei Dunkelheit zu entwickeln und herzustellen. 1968 begann er damit, die ersten Seilklemmen und Abseilgeräte (BASIC, SIMPLE) unter dem Namen Fernand Petzl zu vermarkten. 1970 wurden schließlich die ersten, in einer Werkstatt bei Isère gefertigten, Produkte hergestellt. 5 Jahre später folgte die Firmengründung im französischen Crolles.


Und die neu gegründete Firma startete sofort durch. 1977 präsentierte man die ersten Gurte bevor im Jahr 1990 die ersten Gegenstände für gewerbliche Anbieter entwickelt wurden. Ein Jahr später erschuf man einen wahren Klassiker: das GRIGRI, das erste Sicherungsgerät mit Blockier-Unterstützung, das sich auch heute noch größter Beliebtheit erfreut. 1998 stellte Petzl den TIBLOC vor, eine extrem kompakte Seilklemme für den Aufstieg am Seil. 2 Jahre später kam die TIKKA, die erste LED-Stirnlampe.


Im gleichen Jahr übernahm Petzl die Firma Charlet Moser und expandierte damit in den Bereich Eisgeräte und Steigeisen. 2006 stattete man die Feuerwehr von New York mit dem persönlichen Rettungssystem EXO aus. 2016 führte man das neue Sicherungsgerät GRIGRI + ein, eine Weiterentwicklung des beliebten Klassikers.


SICHERHEIT, ZUVERLÄSSIGKEIT UND QUALITÄT


Zuverlässigkeit, Ergonomie, Komfort und Effizienz werden bei Petzl groß geschrieben. Um all diese Attribute mit Leben zu füllen, vereint Petzl im Entwicklungsbüro in Crolles Experten aller Couleur aus den Bereichen Mechanik, Elektronik, Optik, Textil und Datenverarbeitung. Schon in der Entwurfs- und Prototypphase achtet Petzl extrem auf die Zuverlässigkeit der entstehenden Ausrüstung und die Sicherheit des Benutzers, unter besonderer Beachtung der Anwendungsrisiken. Ebenfalls gibt es in Crolles spezielle Prüflabors von Petzl, wo Lampen und Ausrüstung fürs Klettern getestet werden. Die dort durchgeführten Tests von dynamischen Sturzprüfungen, Leuchtstärken, Stoßfestigkeit oder der Leuchtdauer der Lampen, sind zumeist umfangreicher als von den vorgeschriebenen Normen gefordert. Schließlich rückt Petzl von seinem Ziel, der ultimativen Zuverlässigkeit und Sicherheit, nicht ab. Zusätzliche Praxistests stellen die Ergonomie und Zuverlässigkeit der Produkte auf eine weitere harte Probe.


Petzl produziert in Crolles, Eybens und Rotherens in Frankreich, sowie in Rawang in Malaysia. Diese Produktionsstätten ergänzt Petzl durch eine Strategie der langfristigen Partnerschaften mit den bedeutendsten europäischen und asiatischen Lieferanten, die eng mit Petzls Einkäufern und Qualitätsmanagern zusammenarbeiten. Petzl überprüft jeden einzelnen Herstellungsschritt der Produkte, sodass die Zuverlässigkeit und Qualität derer den hohen Petzl Anforderungen auch Stand halten können. Doch auch fernab der Arbeitswelt übernimmt man gerne Verantwortung. So unterstützt die 2006 gegründete Petzl Foundation Umweltschutz- und Forschungsprojekte zu den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit.