Auf Island getestet: Die neue Peak Performance Northern GORE-TEX Hardshelljacke

Ich, Andi Beck, habe von Peak Performance und deren Partner Sport Conrad die Möglichkeit erhalten, die neue Northern GTX® Hardshelljacke auf Herz und Nieren zu testen. Insbesondere sollte ich dabei auf Wasserbeständigkeit, Atmungsaktivität, Robustheit und Style/Fit achten. In folgendem Bericht werde ich von meinem Erlebnis mit dieser Jacke berichten und insbesondere auf die vier oben genannten Aspekte eingehen:

Als ich die Ausschreibung als Produkttester der neuen Peak Performance Northern Jacke gelesen habe, war mir sofort klar, dass ich genau die richtige Person bin, das Produkt ausgiebig zu testen. Das Gewinnspiel konnte nämlich zeitlich nicht besser passen. Denn für mich und drei Freunde stand eine Islandreise bevor. Wandern, Bergsteigen, Roadtrip, Trailrunning und vieles mehr. Zwei Wochen nach Zusendung der Jacke ging es auch schon los in Richtung Island. Mit dem Auto starteten wir in der Hauptstadt Reykjavik. Von dort aus begann unsere 1.200km lange Inselumrundung, vorbei an unzähligen Wasserfällen, Vulkanen, Gletschern, Hot Pots und Bergen. Da es im Mai auf Island Temperaturen zwischen 0°C und 10°C, eine Niederschlagsmenge von durchschnittlich 43,8mm und bis zu 12 Regentage gibt, war die Hardshelljacke von Peak Performance genau der richtige Top-Layer, um mit dem Zwiebelprinzip für jede Witterungsbedingung gerüstet zu sein. Sei es bei windigen 10°C und nur einem T-Shirt unter der Jacke oder bei 0°C und Schneesturm inmitten des größten Gletschers der Insel „Vatnajökull“.

 

 

Outdoor eigenschaften der Peak Performance NortherN GTX® Jacke im Test


Wasserbeständigkeit

Mit einer Wassersäule von 23.000mm war ich von vorne bis hinten begeistert von der Jacke. Sogar direkt neben dem leistungsstärksten Wasserfall Islands und sogar Europas, dem Dettifoss, vor dem ich ziemlich lange stand, um tolle Bilder zu machen und die Jacke mal so richtig zu testen, habe ich an keiner Stelle eine Wasserdurchlässigkeit feststellen können. Das Kapuzensystem, das man sehr weit über den Kopf ziehen kann, hilft zudem, auch das Gesicht weitestgehend trocken zu halten. Bei sehr starkem Wassereinfall habe ich kleine Wasserspuren auf der Jacke beobachtet. Hier konnte die Jacke das Wasser nicht vollständig abperlen. Das ist bei diesen extremen Bedingungen aber auch verständlich. Auch bei Schneefall/Schneesturm fiel mir keine undichte Stelle der Jacke auf. Das ist natürlich bei sehr kalten Witterungsverhältnissen ein sehr großer Vorteil, weil man gepaart mit einer passenden Daunenjacke keine Probleme hat auch längere Zeit im Freien zu bleiben. Ein weiterer Vorteil der Active Northern, der mich sehr begeistert hat, war die kurze Trocknungszeit. Nach dem Ausziehen ausgeschüttelt und ins Auto gelegt, war sie 15 Minuten später wieder für den nächsten Einsatz bereit.

  • Punkte: 09/10

 

 

Atmungsaktivität

Ich bin ein passionierter Läufer und bereite mich gerade auf den Zugspitz Ultratrail vor. Natürlich musste ich auch auf Island diverse Trainingseinheiten absolvieren. Nachdem das Wetter mich natürlich nicht immer mit Sonnenschein belohnt hat, habe ich die Jacke auch beim Trailrunning eingesetzt. Zu keiner Zeit habe ich etwas an Atmungsaktivität vermisst. Natürlich kann man die Jacke nicht mit einer für das Laufen produzierten Jacke vergleichen, aber gepaart mit dem absoluten Regen- und Windschutz stellt die Jacke schon eine sehr gute Alternative dar. Für das Wandern oder Bergsteigen ist die Atmungsaktivität der Jacke perfekt.

  • Punkte: 09/10

 

Robustheit

Auf unseren Wanderungen zu diversen Wasserfällen und Hot Pots (heiße Quellen, in denen man schwimmen kann) mussten wir die eine oder andere Felswand überwinden. Hier hatte ich unter anderem sehr viel Kontakt zum Felsen. Nach einer Woche auf Island habe ich keinerlei Abnutzungsspuren erkennen können. Trotz des sehr dünnen Materials, besticht die Jacke durch hervorragende Robustheit. Auch nach langer Zeit im Rucksack, war die Jacke sofort wieder einsatzbereit.

  • Punkte: 10/10

 

 

Style/Fit

Die Northern Jacke von Peak Performance ist eine sehr stylische Jacke, die eher weiter geschnitten ist, wodurch eine sehr große Bewegungsfreiheit gegeben ist. Besonders die Kapuze, das angenehme Innenfutter am Hals, die großen Taschen und der leicht zu bedienende Reißverschluss haben mich absolut überzeugt. Auch der Gummizug am unteren Ender der Jacke war bei sehr starkem Wind und Regen äußerst nützlich. Auch bei vier Lagen unter der Jacke (Ich: 192 cm, sportliche Figur, Größe L) hatte ich zu keiner Zeit ein beengendes Tragegefühl. Für das Zwiebelsystem ist die Jacke bestens geeignet. Beim Laufen ist die Jacke durch ihre Leichtigkeit fast nicht zu spüren und kann problemlos auch auf längeren Distanzen getragen werden. In Kombination mit einem Rucksack drückt die Jacke an keiner Stelle.

  • Punkte: 10/10

 

Fazit

Alles in allem kann ich Peak Performance nur zu dieser tollen Jacke gratulieren. Sie war für mich auf Island ein toller Begleiter und hat mich bei jeglicher Wetterlage unterstützt. Nachdem die Jacke die Witterungsbedingungen auf Island gut überstanden hat, bin ich absolut davon überzeugt, dass sie mir auch bei meinen Abenteuern in Deutschland und Österreich einen tollen Dienst erweisen wird. Für den Zugspitz Ultratrail werde ich sie auf jeden Fall in den Rucksack packen, falls es am Gipfel ein bisschen windiger und kälter zugeht.

Danke für die Möglichkeit die Jacke zu testen. Hat mir super viel Spaß gemacht.

Beste Grüße aus München, Andi 

 

 

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Auch wir haben schon das ein oder andere Abenteuer zusammen mit Peak Performance erlebt. Hier findest Du mehr zu unserem Heimatabenteuer in Garmisch-Partenkirchen mit Peak Performance.